Am Donnerstag (11.06.2020), zwischen 20 Uhr und 20:15 Uhr, hat eine unbekannte Täterschaft an der Uznacherstrasse, bei der Kirche, einen Papierspender der öffentlichen Toilette vorsätzlich angezündet. Es entstand Sachschaden von rund 10'000 Franken.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Beim Brand in einer Asylunterkunft sind in der Nacht auf Freitag (12.6.2020) in Fehraltorf alle Bewohner unverletzt geblieben.
Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken.
Lübeck. Zu einem ungewöhnlichen Einsatz wurden die Beamten der Polizeistation Malente am Montagabend (08.06.2020) gegen 18.25 Uhr gerufen. Wie sich herausstellte, hatte ein Hund in der Küche den E-Herd eingeschaltet und dadurch einen Feuerwehreinsatz ausgelöst.
Zunächst wurden die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr wegen eines angeblichen Küchenbrandes zu einem Wohnhaus in der Eutiner Straße in Malente entsandt.
Beim Brand eines Gasgrills entstand am Donnerstagabend in Kefikon geringer Sachschaden, verletzt wurde niemand.
Ein 33-jähriger Mann nahm kurz nach 18 Uhr auf einem Sitzplatz an der Dorfstrasse einen Gasgrill in Betrieb. Wenig später bemerkte er, dass dieser in Brand geraten war.
Am Donnerstag (11.06.2020), kurz nach 11:30 Uhr, ist eine Küche in einem Mehrfamilienhaus an der Oberwiesstrasse in Brand geraten. Die Bewohnerin wurde leicht verletzt.
Der entstandene Sachschaden beträgt rund 10'000 Franken.
Hannover. Am Mittwoch, 10.06.2020, gegen 20:55 Uhr ist es zu einer Explosion und anschließendem Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Robertstraße im hannoverschen Stadtteil List gekommen.
Neun Personen - darunter auch Kleinkinder - sind verletzt worden, eine davon schwer. Die Brandermittler haben ihre Arbeit aufgenommen.
Bei einem Brand in Wülflingen wurden am Mittwochnachmittag zwei Personen leicht verletzt.
Das Feuer brach in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus aus. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Dennoch brannte die betroffene Wohnung komplett aus.
Am Mittwochnachmittag, 10. Juni 2020, kam es in einem Mehrfamilienhaus in Winterthur-Wülflingen zu einem Brand. Zwei Personen mussten mit leichten Verletzungen ins Spital gebracht werden. Es entstand beträchtlicher Sachschaden.
Kurz nach 15.00 Uhr wurde die Stadtpolizei Winterthur alarmiert, weil es in einer Wohnung an der Holzlegistrasse brannte.
Am Mittwoch, 10. Juni 2020, bemerkten Hausbewohner am Gerbiweg in Lachen um 14 Uhr eine Rauchentwicklung aus einer Steckdose.
Die Feuerwehr Lachen konnte den Kleinbrand rasch ausmachen und löschen.
Bei einem Küchenbrand entstand am Dienstag in Hefenhofen Sachschaden.
Kurz vor 21 Uhr kam es in einer Liegenschaft an der Industriestrasse zu einem Küchenbrand.
Beim Dach eines im Umbaustehenden Einfamilienhauses brach vergangene Nacht ein Brand aus. Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden.
Am Dienstag, 09. Juni 2020 meldete kurz vor 22 Uhr ein Anwohner, dass er Flammen bei einem Einfamilienhaus in Turgi an der Neumättlistrasse sehen könne. Das Haus stehe im Umbau und es brenne beim Dach.
Nürtingen. Wegen des Verdachts der versuchten schweren Brandstiftung ermitteln die Staatsanwaltschaft Stuttgart und die Kriminalpolizeidirektion Esslingen gegen einen 30-Jährigen, der am Montagabend in einer Nürtinger Sozialunterkunft ein Feuer gelegt haben soll.
Der Tatverdächtige konnte kurz darauf vorläufig festgenommen werden.
Am Montag (08.06.2020), kurz nach 16 Uhr, hat ein Tumbler in der Waschküche eines Restaurants an der Frohbergstrasse gebrannt. Als Brandursache steht zurzeit ein technischer Defekt im Vordergrund.
Der entstandene Sachschaden wird auf 15'000 Franken geschätzt.
Letzte Nacht brachen in zwei unbewohnten Häusern in Birr Brände aus. Diese waren rasch gelöscht und vermochten keinen grossen Schaden anzurichten.
Die Polizei geht von Brandstiftung aus.
Die Ermittlungen zur Ursache des Schopfbrandes in Kallnach von Mitte April sind abgeschlossen. Gemäss Erkenntnissen dürfte bei Arbeiten mit einem Bunsenbrenner ein Glimmbrand ausgebrochen sein.
Die Kantonspolizei Bern hat die Ermittlungen zur Ursache des Brandes eines Holzschopfs in Kallnach vom 11. April 2020 abgeschlossen.
Die Ursache des Brandes eines Rieghauses in Kehrsatz von Mitte März konnte nicht abschliessend ermittelt werden. Erkenntnissen zufolge steht aber eine Fahrlässigkeit im Umgang mit brennenden Kerzen im Vordergrund.
Die Kantonspolizei Bern hat die Ermittlungen zum Brand eines Rieghauses an der Nesslerenstrasse in Kehrsatz vom 16. März 2020 (s. Meldung vom gleichen Tag) abgeschlossen.
Dortmund. Durch Rauchgase wurden in der Nacht zwei Personen in der Nordstadt verletzt. Beide Verletzten wurden zur weiteren Untersuchung und Behandlung in ein Dortmunder Krankenhaus gebracht.
Die Alarmierung erreichte die Einsatzleitstelle der Feuerwehr am Montag um 01:12 Uhr.
Am Sonntagabend (07.06.2020), kurz nach 20 Uhr, ist eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses im Hans-Bernhardhof in Brand geraten. Eine Person wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar.
Für die Bewohner wurden Ersatzunterkünfte organisiert. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Franken.
Am frühen Sonntagmorgen (07.06.2020) kam es In Gruben in der Stadt Schaffhausen zu einem Brand an einem Baucontainer. Durch die Feuerwehr der Stadt Schaffhausen konnte der Brand rasch gelöscht werden.
Beim Brand wurden keine Personen verletzt, jedoch entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Samstag, 6. Juni 2020, 12.41 Uhr, brannte es in Niederurnen, an der Badstrasse, im Zusammenhang mit einem Gasgrill.
Während dem Betrieb des Gasgrills wurde von den Verantwortlichen die Ersatzflasche zu Nahe am Grill deponiert. Auf Grund der Hitzeabstrahlung fing die Ersatzflasche plötzlich Feuer.
Wegen eines Autobrandes musste die Polizei gestern den Bözbergtunnel und damit die A3 während über zwei Stunden sperren. Verletzt wurde niemand. Der Verkehr wurde über den Bözberg abgeleitet.
Der betroffene Automobilist war am Donnerstagnachmittag, 4. Juni 2020, auf der A3 in Richtung Zürich unterwegs. Als er kurz vor 17 Uhr in den Bözbergtunnel einfuhr, bemerkte er bei seinem Ford Galaxy einen Leistungsabfall. Kurz danach blieb der Wagen im Tunnel stehen und begann zu rauchen. In Kürze stand das Fahrzeug in Flammen.
Ein Brand in einer Wohnung in Couvet hat zwei leicht verletzte Personen hinterlassen.
Eine Küchenabzugshaube fing Feuer, während eine junge Frau mit der Zubereitung einer Mahlzeit beschäftigt war. Das Feuer richtete grossen Schaden in der Wohnung an, und der Rauch beeinträchtigte zwei Personen.
Beim Brand eines freistehenden Einfamilienhauses ist am Mittwochnachmittag (3.6.2020) in Zwillikon (Gemeinde Affoltern am Albis) ein Schaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden.
Die Bewohner blieben unverletzt.
Am Mittwochabend ist in Urtenen-Schönbühl ein Bauernhaus in Vollbrand geraten. Verletzt wurde niemand, auch Tiere kamen keine zu Schaden. Zwei Jugendliche konnten in der Folge angehalten werden. Sie stehen im Verdacht, den Brand verursacht zu haben.
Am Mittwoch, 3. Juni 2020, gegen 20.25 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung ein, wonach ein Bauernhaus an der Sandstrasse in Urtenen-Schönbühl brenne. Beim Eintreffen der sofort ausgerückten Einsatzkräfte stand das Haus bereits in Vollbrand.
Nicht vollständig ausgekühlte Asche dürfte am Mittwoch in Dussnang zu einem Brand geführt haben. Verletzt wurde niemand.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau entsorgte eine unbekannte Person nach dem Mittag Asche auf einem Komposthaufen an der Fischingerstrasse.
Am Mittwoch, 03. Juni 2020, gegen 0815 Uhr, brach in einem Handwerkerladen in Courchapoix ein Feuer an einer Kaffeeröstmaschine aus.
Das Feuer wurde von einem Mitarbeiter mit einem Feuerlöscher schnell unter Kontrolle gebracht. Feuerwehrleute des SIS Val-Terbi und des Centre de renfort d'incendie et de secours de Delémont waren bei dem Brand im Einsatz.
Am Mittwochabend (03.06.2020), kurz nach 18:00 Uhr, ist an der Hauptstrasse ein Brand in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses ausgebrochen.
Eine Person wurde dabei leicht verletzt und wurde von der Rettung ins Spital gebracht. Am Haus entstand hoher Sachschaden.
Beim Brand eines Einfamilienhauses in Tägerwilen entstand in der Nacht zum Mittwoch Sachschaden, verletzt wurde niemand.
Anwohner bemerkten gegen 2 Uhr, dass in einem Einfamilienhaus an der Hauptstrasse ein Feuer ausgebrochen war.
Am Dienstag (02.06.2020), kurz nach 17:10 Uhr, ist einer Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen am Ruderbach ein brennendes Auto aufgefallen.
Die Polizisten konnten mit einem Feuerlöscher den Brand bereits leicht eindämmen.
Die Kantonspolizei berichtet, dass heute Morgen kurz nach 09.10 Uhr in Losone, Via ai Molini 31, in einem dreistöckigen Gebäude ein Feuer ausgebrochen ist.
Von den Flammen betroffen war eine Wohnung im 3. Stock, in der sich das Feuer auf das Hauptbadezimmer beschränkte.
Am Dienstagmittag, 01. Juni 2020, kurz vor 13.30 Uhr, kam es auf dem Umschlagsplatz eines Produktionsbetriebes an der Rheinstrasse in Schweizerhalle zu einem Brand.
Die Feuerwehr sowie weitere Ereignisdienste standen im Einsatz. Personen wurden keine verletzt.
Der Brand eines Schrebergartenhauses in Horw am Montagabend dürfte auf Brandstiftung zurückzuführen sein. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Am Montagabend brannte in Horw ein Schrebergartenhaus nieder.
Am Dienstag, 02.06.2020, ca. 07.30 Uhr, kam es im Wald oberhalb der Äugstenbahn in Ennenda aus noch ungeklärten Gründen zu einem Brandfall.
Ein Anwohner bemerkte im Bereich des "Rotrisiwaldes" eine Rauchsäule und verständigte den Feuerwehrnotruf. Der Revierförster und die Feuerwehr trafen vor Ort auf ein Feuer, das auf einer Fläche von mehreren Quadratmetern loderte.
Am späten Montagabend sind in Niedergösgen im Bereich Inseli drei Gartenhäuser einer Familiengartenanlage in Brand geraten. Verletzt wurde niemand.
Als Brandursache steht unsachgemässer Umgang mit Asche im Vordergrund.
Beim Brand in einem Gewächshaus ist am Pfingstmontagabend (01.06.2020) in Russikon ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken entstanden.
Verletzt worden ist niemand.
Am Dienstagmorgen (02.06.2020), kurz nach 5:40 Uhr, ist es in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Büchelstrasse zu einer starken Rauchentwicklung in der Küche gekommen.
Es entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken.
Am Montag (01.06.2020), kurz nach 14:30 Uhr, ist auf der Staatsstrasse ein Auto in Brand geraten. Das Auto erlitt Totalschaden. Verletzt wurde niemand.
Ein 59-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto auf der Staatsstrasse von Rüthi Richtung Lienz. Dabei bemerkte er Motorenprobleme und hielt auf dem Vorplatz einer Liegenschaft an.
Am Sonntagmittag ist ein Auto auf der Autobahn A2 komplett ausgebrannt. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache wird abgeklärt.
Am Sonntagnachmittag (31. Mai 2020), ca. 14.20 Uhr, wurde der Luzerner Polizei ein Brand eines Autos auf der Autobahn A2 gemeldet.
Am Montagabend brannte in Horw ein Schrebergartenhaus nieder. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist noch unklar.
Am Montagabend (1.6.20), ca. 23.15 Uhr, brannte ein Schrebergartenhaus in Horw.
Am Montagmorgen brannte ein Mobilhaus auf einem Campingplatz in Marbach. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache wurde bereits ermittelt.
Am Montagmorgen (1. Juni 2020), ca. 07.40 Uhr, wurde auf dem Camping Sternen festgestellt, dass aus einem Mobilhaus starker Rauch drang.
Am Samstagmittag kam es ausserhalb Triesen auf einer Waldstrasse zu einem Fahrzeugbrand.
Das Fahrzeug brannte dabei total aus. Personen kamen keine zu Schaden.
Am Samstagabend (30.05.2020), kurz nach 18:50 Uhr, ist in einer Wohnung an der Bahnhofstrasse ein Brand in einem Mehrfamilienhaus entdeckt worden.
Für die Mieter der betroffenen Wohnung wurde durch die Gemeinde eine Ersatzunterkunft organisiert. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Franken.
Am Samstag, 30.05.2020, ca. 16.55 Uhr, ereignete sich an der Hauptstrasse in Netstal im Gebäude des Hotels Schwert aus noch ungeklärten Gründen ein Brand.
Passanten sahen im obersten Stockwerk Feuer und Rauch entweichen. Die alarmierte Feuerwehr Glarus konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.