In der Neujahrsnacht hat in Klosters ein unkontrollierter Abschuss eines Feuerwerkkörpers einen Brand in einem Mehrfamilienhaus ausgelöst. Die Kantonspolizei Graubünden sucht zur Klärung des Brandfalles Zeugen.
In der Umgebung der Landstrasse 17 in Klosters wurden in der Zeit von Mitternacht bis zirka ein Uhr mehrere Feuerwerkskörper abgefeuert. Während diesem Zeitraum hat eine sogenannte "Rakete" unkontrolliert die Dachuntersicht des Mehrfamilienhauses an der Landstrasse 17 getroffen. Dabei wurde die Holzkonstruktion entzündet und ein Mottbrand entfachte sich.
Beim Brand in einem Zimmer einer Attikawohnung ist am Montagnachmittag (1.1.2018) in Neftenbach ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Am Montag (01.01.2018), kurz nach 15 Uhr, ist der Kantonspolizei St.Gallen ein Hausbrand an der Rietlistrasse gemeldet worden.
Die Einsatzkräfte trafen beim Doppeleinfamilienhaus auf einen Holzschuppen in Vollbrand und Feuer, welches auf das Haus übergriff.
Am frühen Neujahrsmorgen ist in Unterseen ein Weihnachtsbaum in Brand geraten. Verletzt wurde dabei niemand. Das Feuer konnte rasch gelöscht werden.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Die Kantonspolizei St.Gallen leistete in der Silvesternacht rund 50 Einsätze wegen kleinerer Brände - verursacht durch Feuerwerk, Lärm, Auseinandersetzungen und Sachbeschädigungen.
Vielfach standen die Ereignisse im Zusammenhang mit übermässigem Alkoholkonsum.
Am Freitagabend ist in Jegenstorf im Wohnzimmer eines Einfamilienhauses ein Brand ausgebrochen. Sechs Personen mussten sich in ärztliche Behandlung begeben.
Die Brandursache ist auf brennende Weihnachtsbaumkerzen zurückzuführen.
Gleich zweimal ist es in der Nacht auf Samstag (30.12.2017) zu Wohnungsbränden gekommen, die durch unvorsichtigen Umgang mit Weihnachtsschmuck verursacht wurden.
Am Freitagabend (29.12.2017) wurde kurz nach 19 Uhr in Bassersdorf die Feuerwehr gerufen, weil sich ein Christbaum in einer Wohnung entzündet habe.
In der Nacht geriet ein Auto in einer Tiefgarage, welche von 3 Mehrfamilienhäusern zugänglich ist, in Brand. Die Bewohner wurden vorsorglich evakuiert. Es wurde niemand verletzt.
Der Sachschaden dürfte beträchtlich sein. Die Brandursache ist noch unbekannt.
Am Freitagmittag, 29. Dezember 2017, 13:30 Uhr, rückte die Stützpunktfeuerwehr Küssnacht wegen einem Brand in einem Wohnhaus an die Hofstrasse in Küssnacht aus.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung im Treppenhaus musste ein Hausbewohner über eine Feuerwehrleiter unverletzt in Sicherheit gebracht werden.
Nach einem Brand in einer Industriehalle in Burgdorf im September sind die Ermittlungen zur Ursache abgeschlossen.
Demnach ist das Feuer auf den unvorsichtigen Umgang mit Raucherwaren zurückzuführen.
Am Donnerstagabend (28.12.2017), um 21:45 Uhr, ist in einem leerstehenden Schweinestall an der Hintergoldingerstrasse ein Brand entdeckt worden.
Die ausgerückte Feuerwehr stellte einen leicht brennenden und mottenden Räucherofen fest.
Gestern Abend ist es in einem Einfamilienhaus in Meierskappel zu einem Brand gekommen. Zwei Personen wurden verletzt.
Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
In einem Mehrzweck-Industriegebäude im Industriegebiet Ried in Zwingen kam es am Mittwochabend, 27. Dezember 2017, gegen 17:30 Uhr, zu einem Brandausbruch.
Verletzt wurde niemand, es entstand beträchtlicher Sachschaden.
Am 26.12.2017, ca. 13.00 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus in der Raststatterstrasse zu einem Brandfall. Zwei Hausbewohner mussten wegen Verdachts einer Rauchgasvergiftung durch die Sanität der Rettung Basel-Stadt in die Notfallstation eingewiesen werden.
Die Rettungsdienste wurden aufgrund einer starken Rauchentwicklung aus der Liegenschaft von Anwohnern verständigt.
Am Montag (25.12.2017), kurz nach 18:30 Uhr, ist in einer Tiefgarage im Sonnengrund ein Brand festgestellt worden. Er konnte durch Anwohner gelöscht werden. Es entstand Sachschaden von einigen tausend Franken.
Die Kantonspolizei St.Gallen geht von Brandstiftung aus und sucht Zeugen.
Beim Brand auf einer Terrasse einer Dachwohnung ist am Montagmittag (25.12.2017) in Adliswil ein Schaden von mehreren zehntausend Franken entstanden.
Verletzt worden ist niemand.
In der Nacht von Sonntag auf Montag, 24./25. Dezember 2017, kurz nach 03.45 Uhr, geriet in Muttenz BL auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Bern/Luzern ein Personenwagen in Brand.
Verletzt wurde niemand.
Am Samstagnachmittag (23.12.2017) ist es im Dorfkern von Schleitheim bei Schweissarbeiten an einem Personenwagen zu einem Scheunenbrand gekommen. Das Feuer konnte durch den ausgerückten Feuerwehrverband Randental sowie den Wehrdienstverband Oberklettgau rasch unter Kontrolle gebracht werden.
Am Personenwagen sowie an der Scheune entstanden Sachschäden von mehreren tausend Franken. Personen wurden keine verletzt.
Am Samstagnachmittag, 23. Dezember 2017, kurz vor 16 Uhr, wurde der Kantonspolizei Schwyz Rauch aus dem Keller eines Mehrfamilienhauses an der Fuchsenstrasse in Einsiedeln gemeldet.
Die unverzüglich ausgerückte Feuerwehr Einsiedeln traf auf einen in Brand stehenden Tumbler.
Am Freitagabend ist in einer Wohnung in Lostallo eine kleine Krippe in Brand geraten.
Eine Person wurde mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Spital gebracht.
Dank einer Meldung aus der Bevölkerung konnten in Schaan drei Einbrecher verhaftet werden.
Aufgrund der verschiedenen Einbrüche in den letzten Tagen verstärkte die Landespolizei ihre Kontroll- und Streifentätigkeit massiv.
Am Donnerstagabend hat in Därligen eine unbekannte Täterschaft versucht, eine Bahnschwelle in Brand zu setzen. Das Feuer konnte durch einen Lokführer rasch gelöscht werden.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Die Ermittlungen zur Brandursache einer Hornusserhütte von Ende Juli in Wiedlisbach sind abgeschlossen.
Menschliches Verschulden steht dabei im Vordergrund.
In Thusis GR sind am Donnerstag, 14. Dezember 2017, um ca. 10:50 Uhr, bei einem Grossbrand das zwischen Thusis und Cazis gelegene Verkaufsgeschäft der Landi, ein Lagerschuppen sowie der Tankstellenshop abgebrannt und zerstört worden (Polizei.news berichtete).
Zwei Personen mussten wegen Verdachts auf Rauchvergiftungen mit der Ambulanz ins Spital Thusis transportiert werden. Die mit total hundertfünfzig Leuten im Einsatz stehenden Feuerwehren von Thusis, Cazis, Heinzenberg und Chur brachten den Brand am frühen Nachmittag unter Kontrolle. Beim Brand entstand gemäss ersten Schätzungen ein Sachschaden in Höhe von rund 8 Millionen Franken.
Auf einem Baustellenareal in Muri kam es am Mittwoch zu einem Brandausbruch. Personen wurden keine verletzt. Der Sachschaden dürfte mehr als hunderttausend Franken betragen.
Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen.
Am Dienstag (19.12.2017), kurz vor 14 Uhr, sind die Einsatzkräfte wegen eines Hausbrandes an die Dorfstrasse gerufen worden. Die Bekämpfung der versteckten Brandherde im mehrheitlich aus Holz gebauten Haus gestaltete sich schwierig.
Nach ersten Einschätzungen entstand ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
Am frühen Dienstagmorgen (19.12.2017) ist in Bargen in einem Tankstellenladen ein Brand ausgebrochen, der von der Feuerwehr rasch gelöscht werden konnte. Personen wurden bei diesem Brand keine verletzt.
Die Brandursache ist Gegenstand laufender Untersuchungen der Schaffhauser Polizei.
Am Montagmorgen hat ein Brand im Kehrichtbunker der Energiezentrale Forsthaus einen lang andauernden Einsatz der Feuerwehr ausgelöst. Die Löscharbeiten dauerten bis Dienstagmittag. Der Brand ist mittlerweile gelöscht, die Nachlöscharbeiten sind noch im Gange.
Am Montag, 18. Dezember 2017, um 08.27 Uhr, wurde die Einsatzleitzentrale der Berufsfeuerwehr Bern durch eine automatische Brand-/Sprinklermeldung über einen Brand im Kehrichtbunker der Energiezentrale Forsthaus Bern alarmiert. Die Einsatzkräfte stellten ein grossflächiges Feuer im Kehrichtbunker fest und bekämpften es mit 3 Druckleitungen und 3 Wasserwerfern ab dem Grosstanklöschfahrzeug. Infolge der starken Rauchentwicklung wurde der mobile Grossventilator eingesetzt.
Am Dienstag (19.12.2017), kurz nach 03:30 Uhr, ist in einem Zimmer einer Asylunterkunft an der Kirchstrasse ein Brand entdeckt worden. Ein 24-jähriger Bewohner wurde durch den Rauch leicht verletzt und wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Es entstand ein Sachschaden in unbekannter Höhe.
Am 18. Dezember 2017 gegen 15:20, brach in einem Treppenhaus eines Gebäudekomplexes in Sitten ein Brand aus.
Zwei Personen wurden mit Verdacht auf Rauchvergiftung hospitalisiert.
Aus bislang unbekannten Gründen kam es am späten Sonntagabend in einem Holzschopf in Oberaach zu einem Brand. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Ein Passant bemerkte gegen 22 Uhr Rauch aus dem 1. Obergeschoss eines Holzschopfes an der Kreuzlingerstrasse und alarmierte die Kantonale Notrufzentrale. Die Feuerwehr Amriswil war rasch vor Ort und löschte den Brand.
Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Kreuzlingen wurden in der Nacht zum Montag zwei Personen leicht verletzt. Es entstand hoher Sachschaden.
Kurz nach 2.30 Uhr meldete eine Auskunftsperson der Kantonalen Notrufzentrale Rauch aus einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Bächlistrasse. Die erste Patrouille der Kantonspolizei Thurgau stellte fest, dass die Wohnung im 1. Obergeschoss in Vollbrand stand.
Am Montagmorgen ist in Wiler bei Utzenstorf in einem Mehrfamilienhaus ein Brand ausgebrochen. Dies führte zu einer starken Rauchentwicklung. Verletzt wurde dabei niemand.
Die Meldung zu einer starken Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus an der Hauptstrasse in Wiler bei Utzenstorf erreichte die Kantonspolizei Bern am Montag, 18. Dezember 2017, kurz vor 07.30 Uhr.
Die Frau, die nach einem Brand am Sonntag in Melchnau in kritischem Zustand ins Spital geflogen worden war, ist verstorben. Die Ermittlungen sind nach wie vor im Gang.
Am Sonntag, 17. Dezember 2017, hatten Feuerwehrangehörige bei einem Brand eines Einfamilienhauses in Melchnau im Innern des Gebäudes eine bewusstlose Frau aufgefunden.
Am 17. Dezember 2017 um 19:20, brach in einem Einfamilienhaus am Chemin des Vendanges in Siders ein Brand aus.
In einem erst kürzlich renovierten Einfamilienhaus brach, aus noch ungeklärten Gründen, ein Kaminbrand aus. Trotz vergeblichen Versuchen des Hauseigentümers das Feuer zu löschen, breitete sich dieses im Obergeschoss aus.
Beim Brand bei einer Kochherdplatte wurde beträchtlicher Sachschaden verursacht.
Als ein Bewohner am Sonntagabend (17. Dezember 2017) in Meistersrüte die Wohnung betreten wollte, stellte er im Korridor eine starke Rauchentwicklung fest. Die alarmierte Stützpunktfeuerwehr Appenzell konnte den Brandherd rasch in der Küche lokalisieren und eindämmen.
Am Sonntagmorgen, 17. Dezember 2017, kurz vor 7.30 Uhr, ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Uri die Meldung ein, dass in Bürglen, oberhalb des Gebietes Rütteli ein Gebäude brenne.
Die unverzüglich ausgerückten Einsatzkräfte der Polizei sowie der Feuerwehr Bürglen stellten fest, dass ein nicht bewohntes "Gadenhaus" bereits in Vollbrand stand.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.