In Flumenthal fuhr am Donnerstag ein Automobilist zu schnell durch die 30er-Zone. Dabei wurde er von einem Radargerät gemessen. Bei einer weiteren Geschwindigkeitskontrolle vor ein paar Wochen im Innerortsbereich (50 km/h) in Olten, hat die Kantonspolizei Solothurn einen Motorradfahrer gleich zweimal nacheinander mit erhöhter Geschwindigkeit gemessen.
Gegen beide Schnellfahrer wird ein Verfahren nach Raser-Strafnorm eröffnet.
Zwischen Donnerstagabend, 5. Juli 2018/17.30 Uhr und Freitagmorgen, 6. Juli 2018/06.30 Uhr, gingen im Zusammenhang mit dem Starkregen auf der Alarmzentrale der Kantonspolizei Solothurn 50 Meldungen ein, vorwiegend wegen eindringendem Wasser in Liegenschaften.
Besonders betroffen waren die Gemeinden Hägendorf (22 Meldungen) und Kappel (17 Meldungen). Im Einsatz standen zahlreiche Feuerwehren.
In einem Industriebetrieb in Zuchwil ist am Dienstagabend Gas ausgetreten. Sechs Arbeiter wurden zur Kontrolle in ein Spital gebracht.
Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht.
Bei einem Selbstunfall auf der Autobahn A1 in Richtung Zürich ist am Montagnachmittag ein Lastwagenanhänger umgekippt und hat beide Fahrstreifen blockiert.
Verletzt wurde niemand. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Nach einer Frontalkollision von zwei Personenwagen am Montagnachmittag in Balsthal wurden fünf Personen zur Kontrolle in ein Spital gebracht.
Am Montag, 2. Juli 2018, kurz vor 14 Uhr, fuhr eine 23-jährige Autolenkerin in der Lindenallee in Balsthal vom Thalbrücke-Kreisel herkommend in Richtung Ortsmitte.
Am Sonntagmittag hat sich in Hägendorf ein Selbstunfall mit einem E-Bike ereignet.
Der Lenker musste mit der Rega schwer verletzt ins Spital geflogen werden.
Am Montag, 9. Juli 2018 beginnen im Kanton Solothurn offiziell die Sommerferien. Einbrecher machen keine Ferien.
Beugen Sie unliebsamen Überraschungen während Ihrer Ferienabwesenheit vor.
Anlässlich der in den Gemeinden Hägendorf und Herbetswil durchgeführten Geschwindigkeitskontrollen mit einem Anhalteposten stellte die Polizei rund 150 Übertretungen fest.
Acht Personen werden angezeigt.
Die Kantonspolizei Solothurn warnt dringend vor Telefonbetrügern, welche momentan im Kanton Solothurn als "falscher Polizist" oder mittels "Enkeltrick" aktiv sind. Ziel bleibt es an das Geld ihrer Opfer zu kommen.
Meistens sprechen die Anrufer hochdeutsch. In den vergangenen Tagen trafen mehrere Meldungen aus dem ganzen Kanton ein. Dabei kam es auch zu Geldübergaben.
Zwischen Günsberg und Hubersdorf kam es gestern Abend zu einem Selbstunfall. Dabei kam ein Lieferwagen von der Strasse ab und kollidierte frontal mit einem Baum. Der Lenker blieb unverletzt.
Am späten Donnerstagabend, 28. Juni 2018, gegen 23.15 Uhr, war ein 25-jähriger Mann mit einem Lieferwagen von Günsberg herkommend auf der Solothurnstrasse in Richtung Hubersdorf unterwegs. Kurz nach der Dorfausfahrt verlor er aus noch zu klärenden Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug, geriet ins Schleudern und kam trotz Gegenlenkbewegungen ins angrenzende Wiesland.
Auf einer Quartierstrasse in Winznau hat am frühen Mittwochnachmittag ein Rentner aus noch zu klärenden Gründen die Kontrolle über sein Auto verloren und ist in der Folge mit dem Fahrzeug über eine Felswand gestürzt. Beim Eintreffen der Rettungskräfte konnte nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden.
Die Unfallursache ist derzeit nicht bekannt und bildet Gegenstand der eingeleiteten Untersuchungen.
Mit den warmen Sommertemperaturen zieht es viele Bürgerinnen und Bürger ans Gewässer oder in Parkanlagen.
Damit haben Themen wie "Littering" und "Taschendiebstahl" wieder Hochsaison.
Auf einer Kreuzung in Hägendorf kam es am Dienstagmorgen zu einer Kollision zwischen zwei Autos. Einer der Beteiligten entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Er konnte in der Zwischenzeit ermittelt werden.
Verletzt wurde niemand. Die Polizei sucht Zeugen.
In der Nacht auf Dienstag hat ein Brand bei einem Mehrfamilienhaus in Zuchwil Teile des Gebäudes beschädigt. Mehrere Bewohner wurden evakuiert. Verletzt wurde niemand.
Am Dienstag, 26. Juni 2018, kurz vor 1.30 Uhr hat eine Bewohnerin eines Hochhauses an der Dorfackerstrasse in Zuchwil einen Brand vor dem Gebäude bemerkt und die Alarmzentrale angerufen. Beim Eintreffen der umgehend aufgebotenen Feuerwehr Zuchwil hat das Feuer bereits auf das Gebäude übergegriffen.
Bei einer seitlichen-frontalen Kollision in einem Waldgebiet zwischen Subingen und Inkwil wurde am Montagvormittag eine Autofahrerin verletzt und von der REGA in ein Spital gebracht.
Zwischen Subingen und Inkwil wollte am Montag, 25. Juni 2018, kurz nach 9 Uhr, eine Autolenkerin von einem Waldweg auf die Inkwilerstrasse einbiegen.
In Herbetswil kam es am Samstagmorgen zu einer Kollision zwischen einem Lieferwagen und zwei Fahrradlenkern.
Die beiden Fahrradlenker wurden dabei verletzt.
Am Freitag, 22. Juni 2018, kurz nach 11 Uhr, ist einer Polizeipatrouille in Gerlafingen ein Lieferwagen in schlechtem Zustand aufgefallen.
Bei der anschliessenden Kontrolle stellten die Polizisten fest, dass das Chassis des Lieferwagens beidseitig angebrochen ist und deshalb die Fahrzeugkabine nach hinten ragte.
Auf der Solothurnerstrasse in Balsthal kam es am Montagabend zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Lastwagen und einem Kind. Dabei wurde das Kind schwer verletzt. Es musste mit der Rega in ein Spital geflogen werden.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Montagnachmittag hat sich in Zuchwil ein Arbeitsunfall ereignet, bei welchem sich ein Arbeiter schwere Verletzungen zuzog.
Er wurde mit der Rega in ein Spital geflogen.
Bei einer Frontalkollision zwischen Gerlafingen und Obergerlafingen wurden am Freitagabend zwei Autolenker leicht verletzt.
Am Freitag, 15. Juni 2018, gegen 20.15 Uhr, fuhr ein 22-järhriger Autolenker auf der Hauptstrasse von Gerlafingen nach Obergerlafingen.
Auf einer Zufahrtsstrasse beim Weissenstein oberhalb von Oberdorf kippte am Freitag ein Lastwagen auf die Seite.
Der Lenker wurde leicht verletzt. Das Fahrzeug musste mithilfe eines Krans geborgen werden.
Bei Entsorgungsarbeiten auf einem Industriegelände in Dornach sind am Freitagvormittag rund 1800 Liter Hydrauliköl ausgelaufen.
Der belastete Boden wird abgetragen und entsorgt. Für Mensch und Umwelt besteht keine Gefahr.
Auf der Autobahn A1 bei Gunzgen ist am frühen Freitagmorgen ein italienischer Reisecar mit der rechten Leitplanke kollidiert und anschliessend zu einem Spital gefahren.
Vier Personen wurden verletzt, zwei davon schwer. Die Kantonspolizei hat Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen und sucht Zeugen.
Am Donnerstagabend ist eine Frau bei Egerkingen in die Dünnern gefallen und wurde von der starken Strömung mehrere Hundert Meter mitgerissen.
Passanten konnten die geschwächte Frau bergen und sie einer Ambulanz übergeben.
Zwischen Deitingen und Luterbach hat sich am Mittwochabend ein Auto bei einem Selbstunfall überschlagen.
Der Lenker konnte das total beschädigte Fahrzeug unverletzt verlassen.
Ein Mann hat am Dienstagmorgen, 12. Juni 2018, einer Frau nach dem Geldbezug bei einem Automaten in Langendorf die Kreditkarte entrissen. Aufgrund der geleisteten Gegenwehr und durch das beherzte Eingreifen einer Passantin konnte der mutmassliche Täter angehalten und festgenommen werden.
Eine Person wurde leicht verletzt.
Der Post zum Thema „Littering“ hat viele Reaktionen hervorgerufen. Das achtlose Wegwerfen und Liegenlassen von Abfall bewegt und sensibilisiert hoffentlich weiter. Warum Menschen ihren Müll zurücklassen, verstehen auch wir nicht. In den Kommentaren wurden zum Teil auch Fragen gestellt - diese wollen wir gerne beantworten.
Kontrollen: Die Kantonspolizei Solothurn agiert in einem umfangreichen Aufgabenfeld mit diversen Prioritäten. In Sachen „Abfall“ werden vor allem im Sommer die bekannten Brennpunkte (sogenannte Hotspots) regelmässig aufgesucht. Im Vordergrund steht dabei die Prävention. Werden aber vor Ort Widerhandlungen festgestellt, stellen die Polizisten entsprechende Ordnungsbussen aus. Leider wird „Littering“ jedoch grösstenteils unbemerkt verursacht.
Im Gebiet Blüemlismatt in Egerkingen kam in der Nacht von Freitag auf Samstag ein Automobilist von der Strasse ab und rutschte eine Böschung hinunter.
Dabei wurde er in seinem Auto eingeklemmt.
Gestern Abend, 4. Juni 2018, gingen im Zusammenhang mit dem Starkregen zwischen 17.45 und 23.45 Uhr auf der Alarmzentrale der Kantonspolizei Solothurn rund 90 Meldungen ein, vorwiegend wegen eindringendem Wasser in Liegenschaften.
Am meisten betroffen war die Gemeinde Balsthal, aus welcher rund 20 Meldungen eingingen.
Am Montagnachmittag, 21. Mai 2018, geriet in Lüterkofen ein älteres Bauernhaus in Brand. Die Liegenschaft wurde dabei komplett zerstört.
Die Brandursachenabklärung durch Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn hat nun ergeben, dass eine eingeschaltete Kochplatte den Brand verursacht hat.
In Obergerlafingen kollidierte am Sonntagmorgen ein unbekannter Automobilist mit einer Gartenumzäunung. Der unbekannte Lenker verliess die Kollisionsstelle ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern.
Die Polizei sucht Zeugen.
In Balsthal kollidierten am Samstagmittag ein Automobilist mit einem E-Bike-Lenker, dabei verletzte sich der Zweiradlenker.
Zur genauen Klärung des Unfallhergangs sucht die Polizei Zeugen.
In Riedholz verlor ein Autolenker am Samstagmorgen die Herrschaft über sein Fahrzeug und kollidierte mit einem Kandelaber. Nach ersten Erkenntnissen stand der Schweizer unter Alkoholeinfluss.
Durch die Kollision verletzte er sich leicht, sein Fahrzeug erlitt Totalschaden.
In Solothurn kollidierte am frühen Samstagmorgen ein Motorradlenker mit einem stehenden Auto. Er und sein Mitfahrer standen unter Alkoholeinfluss.
Die beiden jungen Schweizer mussten verletzt in ein Spital gebracht werden.
In Breitenbach verlor am Freitag eine Frau die Kontrolle über ihr Auto und kollidierte mit einem Baum. Die Lenkerin wurde dabei leicht verletzt.
Am Freitag, 1. Juni 2018, um 9.40 Uhr, fuhr eine 70-jährige Automobilistin von Brislach herkommend auf der Brislachstrasse in Richtung Breitenbach.
Am Donnerstag kollidierte in Olten ein Zug mit Gegenständen, die auf den Geleisen lagen. Die Polizei sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Am Donnerstag, 31. Mai 2018, um 10.55 Uhr, war ein Intercity der SBB in Richtung Olten Bahnhof unterwegs. Auf Höhe der Firma Riggenbach AG, kurz vor dem Bahnhof Olten Hammer, überfuhr der Lokführer einen Gegenstand.
Die heftigen Regenfälle vom Donnerstagabend sorgten im Kanton Solothurn für zahlreiche Wassereinbrüche in Gebäude.
Die Mitarbeitenden der Alarmzentrale haben innerhalb weniger Stunden rund 80 Mal die Feuerwehren aufgeboten.
Bei einer frontal-seitlichen Kollision auf der Kreuzung zweier Landwirtschaftswege bei Oensingen sind am Dienstagmittag zwei Autofahrer leicht verletzt worden.
Am Dienstag, 29. Mai 2018, kurz nach 12 Uhr, befuhr der Lenker eines geländegängigen Toyotas südlich von Oensingen die Kreuzung Breitfeldstrasse/Altmatt.
Im Baustellenbereich des Eppenberg-Tunnels bei Gretzenbach hat am Montagnachmittag eine von einem Baukran herabhängende Metallkette die Frontscheibe eines vorbeifahrenden Zuges beschädigt.
Verletzt wurde niemand.
Einer Polizeipatrouille ist am frühen Samstagmorgen in Däniken ein Auto aufgefallen, welches mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war.
Die Autolenkerin konnte später angehalten werden.
Auf der Allerheiligenstrasse in Hägendorf kam es am späten Samstagabend zu einer seitlichen Kollision zwischen einem Fahrrad und einem Auto.
Eine Person wurde mittelschwer verletzt.
In Solothurn kam es am Samstagnachmittag zu einem Raubüberfall auf einen Münzenhändler. Der Geschädigte konnte den mutmasslichen Täter bis zum Eintreffen der Polizei festhalten.
Es wurde niemand verletzt.
Auf der Passwangstrasse in Beinwil hat sich am Donnerstagabend ein Auto bei einem Selbstunfall überschlagen.
Die beiden Fahrzeuginsassen wurden mittelschwer verletzt.
Vor dem Sälipark in Olten kollidierte am Donnerstag ein Lieferwagen beim Rückwärtsfahren mit einer Fussgängerin.
Dabei ist die 83-jährige Frau schwer verletzt worden und musste in ein Spital gebracht werden.
Die Polizei im Kanton Solothurn ist für die Sicherheit der Bevölkerung und die Abwehr von Gefahren zuständig.
Die Mitarbeitenden verhindern Straftaten oder klären Delikte auf. Dabei arbeitet die Kantonspolizei Solothurn bürgernah und vorausschauend und setzt auf viel Teamgeist. Grundlage für die Polizeiarbeit ist das Gesetz über die Kantonspolizei aus dem Jahr 1990.
Die Polizei in Solothurn definiert in einem eigenen Leitbild Visionen und Ziele. Demnach soll eine hohe Sicherheit für die Solothurner Bevölkerung zu jeder Zeit sichergestellt werden. Zudem steht eine professionelle Arbeit mit Entwicklungsmöglichkeiten für die Mitarbeitenden im Vordergrund. Jeder Mitarbeitende wird durch gezielte Aus- und Weiterbildungsmassnahmen individuell gefördert. Ein vertrauensvoller Umgang und ein gutes Betriebsklima sind dabei selbstverständlich.
Die Solothurner Polizei versteht sich als innovative, flexible und moderne Organisation, die eine hohe Akzeptanz bei der Bevölkerung geniesst. Zahlreiche Standorte im Kanton sorgen dafür, dass die Einwohnerinnen und Einwohner überall von der Arbeit der gut ausgebildeten und motivierten Belegschaft profitieren. Im Jahr 2014 entstanden verschiedene Kurzfilme, bei denen die Polizei Solothurn in vier Folgen Einblicke in die Polizeiarbeit gibt. So geht es um Einsätze bei häuslicher Gewalt, Verkehrsunfällen, Einbruchdiebstählen und den Einsatz für die lokale Sicherheit.
Für die strategische, operative und personelle Ausrichtung der Polizei Solothurn ist das Polizeikommando zuständig. Dem Polizeikommandanten stehen Stabsabteilungen zur Seite, die für die Organisation und die Personalentwicklung zuständig sind. Auch die Medienarbeit und die Rechtsgeschäfte obliegen dem Stab ebenso wie verwaltungspolizeiliche Aufgaben. Zudem hält der Stab den Kontakt zum Bundesnachrichtendienst. Insgesamt sind die Stabsabteilungen für rund 500 Mitarbeitende zuständig.
Der Dienst für Aus- und Weiterbildung DAW
Zuständig für die Ausbildung und die Weiterbildungsmassnahmen im Korps ist der DAW. Die Mitarbeitenden der Abteilung begleiten die Polizeianwärterinnen und -anwärter während der Ausbildung an der Polizeischule in Hitzkirch und planen die einzelnen Ausbildungsblöcke der angehenden Polizistinnen und Polizisten.
Geht es um die Weiterbildung, kümmert der DAW sich unter anderem um die Kurse, das Schiesswesen und das Einsatzmitteltraining. Dazu arbeitet die Abteilung eng mit anderen Korps zusammen.
Die Personal- und Organisationsentwicklung der Polizei im Kanton Solothurn
Der psychologische Dienst unterstützt Mitarbeitende bei Problemen am Arbeitsplatz. Kommt es zu Burnout, Konflikten oder andern Schwierigkeiten, leiten die Experten geeignete Massnahmen ein. Zu den Aufgaben gehört auch die Schulung der Korpsangehörigen zu polizeipsychologischen Themen. Auch bei notfallpsychologischen Einsätzen sind die Mitarbeitenden des Diensts vor Ort.
Die Abteilung Kommunikation und Medien
Eine zeitgerechte und transparente Information ist die Hauptaufgabe der Bediensteten im Mediendienst der Polizei Solothurn. Die Abteilung informiert die Bevölkerung zeitnah über wichtige Ereignisse, sucht nach Vermissten oder Zeugen. Auch PR- und Werbemassnahmen sowie Ausstellungen und Präventionskampagnen liegen in der Verantwortung dieses Bereichs. Unter anderem übernehmen die Mitarbeitenden Besucherführungen und planen Aktionen des jährlichen Ferienpasses im Kanton.
Der Nachrichtendienst der Polizei Solothurn
Der Nachrichtendienst, kurz ND, im Kanton Solothurn steht in engem Kontakt mit dem Bundessicherheitsdienst BSD. Bei den Aufgaben geht es vor allem um die frühzeitige Erkennung von Extremismus, die Bekämpfung von Terrorismus und die Aufklärung von verbotenem Handel mit Waffen oder radioaktiven Materialien.
Rechtsdienst und Waffenbüro der Polizei im Kanton Solothurn
Juristische Anliegen von Korpsangehörigen oder der Bevölkerung und den Medien bearbeiten die Bediensteten des Rechtsdiensts. Auch wenn es um die juristische Unterstützung von Polizeiangehörigen geht, ist die Abteilung zuständig. Die Erarbeitung von Gesetzesvorlagen und Regierungsratbeschlüssen gehört ebenfalls zu den Aufgaben dieses Bereichs.
Rund um das Thema Waffen geht es im Waffenbüro der Polizei Solothurn. Die Abteilung prüft Anträge auf einen Waffenerwerb und unterstützt das Korps bei Kontrollen, Tatbestandsaufnahmen und anderen Aufgaben.
Die Kriminalabteilung der Kantonspolizei Solothurn
Die Kriminalabteilung kümmert sich um die Bekämpfung der Kriminalität im Kanton Solothurn. Die Aufklärung von Straftaten und komplexe Ermittlungen gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Ziel ist eine hohe Aufklärungsquote bei Gewaltverbrechen. Die Kriminaltechnik unterstützt die Kriminalabteilung unter anderem mit der Sicherung von Spuren an Tatorten und der Auswertung von Beweismitteln. Mit der Ermittlungsunterstützung gibt es einen weiteren Bereich, der für die Kriminalabteilung verschiedene Aufgaben erledigt. Dazu zählen unter anderem die IT-Forensik, digitale Ermittlungen und die Analyse von Kriminaldaten. Auch das Erstellen von Lagebildern gehört zu den Tätigkeiten der Ermittlungsunterstützung.
Bei komplexen und zeitlich lang andauernden Verfahren übernimmt der Ermittlungsdienst, der ebenfalls zur Kriminalabteilung gehört. Tätig werden die Mitarbeitenden bei Tötungsdelikten, schweren Fällen von Betäubungsmittelhandel, Menschenhandel oder bei internationaler Rechtshilfe und Auslieferungen.
Die Fahndung setzt sich aus den Diensten Fahndung Ost und Fahndung West zusammen. Die Mitarbeitenden sind für Ermittlungsverfahren und die Beschaffung von Personen- und Sachbeweisen zuständig. Fälle wie Delikte gegen Leib und Leben, Vermögensdelikte und Vermisstenfälle fallen in den Verantwortungsbereich dieser Abteilung.
Auch die Jugendpolizei JUPO gehört zur Kriminalabteilung der Polizei Solothurn. Hier geht es um Delikte von Jugendlichen bis zu einem Alter von 18 Jahren sowie die Präventionsarbeit für diese Altersgruppe. Darum besuchen die Mitarbeitenden regelmässig Schulklassen und klären über Themen wie Cybermobbing auf. Bei der Prävention arbeitet die Polizei mit verschiedenen Beratungsstellen des Kantons zusammen. Zudem sind die Bediensteten bei Jugendtreffs und im öffentlichen Raum präsent und gehen gezielt auf die Jugendlichen zu. Vermisstenfälle bearbeitet die Jugendpolizei ebenfalls.
Der Dienst Observation ist der Kriminalabteilung zugeordnet. Die Mitarbeitenden beschaffen durch verdecktes Beobachten im öffentlichen Raum Beweise und Informationen, die für Ermittlungsverfahren von Belang sind.
Ermittlungen im Bereich der Wirtschaftskriminalität sind sehr zeitaufwändig. Der Dienst Wirtschaftsdelikte beschäftigt sich mit diesen Aufgaben, führt Finanzanalysen durch und klärt unter anderem Fälle von Vorschussbetrug oder ähnliche Delikte auf.
Die Sicherheitsabteilung der Polizei in Solothurn
Die Sicherheitsabteilung übernimmt die polizeiliche Grundversorgung im Kanton. Die Mitarbeitenden sind bei Gefahren und Notfällen sofort zur Stelle und sind auch für die verkehrspolizeiliche Spezialversorgung und die Verkehrsüberwachung. Auch präventive Aktionen und Präsens im Strassenverkehr zählen zu den Aufgaben. Durch die Präsenz im öffentlichen Raum verhindern die bediensteten Straftaten und stellen die Sicherheit der Bevölkerung sicher. Auch der Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern gehört zur Arbeit der Sicherheitspolizei.
Teil der Sicherheitsabteilung ist die mobile Einsatzpolizei MEPO. Der Bereich setzt sich aus der mobilen Polizei, der Einsatzpolizei und der Einsatzplanung zusammen. Die mobile Polizei ist 24 Stunden täglich für die Notfallintervention im Kanton zuständig. Unter anderem leiten die Mitarbeitenden Sofortinterventionen bei bestimmten Ereignissen ein und übernehmen die Klärung des Sachverhalts bei polizeirelevanten Delikten. Die Einsatzpolizei ist an Brennpunkten vor Ort, um etwa die regionalen Polizeien bei Drogenrazzien oder Spezialeinsätzen zu unterstützen. Die Einsatzplanung verantwortet die Planung grösserer Einsätze und koordiniert Einsätze des Ordnungsdienstes und der Hundeführer.
Die Regionenpolizei im Kanton Solothurn
Das Kanton teilt sich in die fünf Regionen West, Mitte, Olten, Jura-Süd und Jura-Nord auf. Insgesamt gibt es 16 Polizeiposten, die von den jeweils zuständigen Regionenpolizeien betreut werden. An folgenden Orten gibt es Polizeiposten im Kanton Solothurn:
Grenchen
Biberist
Solothurn
Zuchwil
Derendingen
Breitenbach
Dornach
Mariastein
Egerkingen
Hägendorf
Balsthal
Oensingen
Olten
Olten-City
Trimbach
Dulliken
Schönenwerd
Zu den Aufgaben der Regionenpolizei und der Polizeiposten gehört insbesondere die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und der Verkehrssicherheit. Auch die Prävention und allgemeine Kontrollen sowie die Ermittlung der Täterschaft bei Vergehen und Verbrechen übernehmen die Polizeiposten. Ebenso klären die Korpsangehörigen Ereignissen wie Verkehrs- und Arbeitsunfälle auf und stehen als Ansprechpersonen für Menschen, die in Not geraten sind, zur Verfügung.
Die Regionenpolizei und die Polizeiposten in Solothurn sind auf den Strassen des Kantons präsent und erhöhen sie die objektiver Sicherheit und das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung. Darum gibt es immer wieder proaktive Massnahmen und eine aktive Polizeiarbeit. Wichtig sind der Polizei Solothurn n kleinere und niederschwellige Begebenheiten im öffentlichen Raum sowie ein regelmässiger Austausch mit der Bevölkerung. Durch gezielte Präsens soll die lokale Sicherheit gesteigert werden.
Die Verkehrstechnik ist Teil der Sicherheitsabteilung und für die Aufnahme und Bearbeitung von Verkehrsunfällen, Verkehrskontrollen und andere Massnahmen rund um die Verkehrslenkung zuständig.
Das kantonale Bedrohungsmanagement gehört zur Sicherheitsabteilung der Polizei Solothurn. Als erstes Kanton führte Solothurn im Jahr 2013 ein. Schwere Gewalttaten sollen durch das ämter- und institutionsübergreifend arbeitende Bedrohungsmanagement verhindert werden. Zudem soll der Bereich Gefährdungen durch einzelne Täter oder Personengruppen möglichst frühzeitig erkennen und mit geeigneten Massnahmen eingreifen. An das kantonale Bedrohungsmanagement angegliedert ist die Fachstelle Brückenbauer und Radikalisierung, die im Jahr 2019 ins Leben gerufen wurde. Nach Angaben der Polizei Solothurn besteht im Kanton ein grosser Bedarf am interkulturellen Austausch der im Kanton lebenden unterschiedlichen Ethnien. Die Polizei will daher mit der Fachstelle die Integration fördern und als kompetenter Ansprechpartner dienen.
Sondergruppen der Polizei Solothurn
Innerhalb der Kantonspolizei Solothurn gibt es verschiedene Sondergruppen, wie Hundeführer, Führungsgehilfen oder die Sondergruppe Schifffahrt, die verschiedenen spezifischen Aufgaben im Kanton übernehmen. Die Sondereinheit Falk ist dabei für die Durchsetzung von Zwangsmassnahmen, bei der normale Polizeieinsätze nicht ausreichend sind, zuständig. Wichtig für die Mitarbeit in dieser Einheit sind eine sehr gute körperliche Fitness und eine hohe Belastbarkeit. Die Bediensteten dieser Gruppe werden regelmässig weitergebildet.
Wissenswertes zum Kanton Solothurn
Der Kanton Solothurn hat rund 275’000 Einwohnerinnen und Einwohner. Grösster Ort des Kantons ist Olten mit mehr als 18’000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Im Hauptort Solothurn leben knapp 17’000 Menschen. Weitere grössere Gemeinden in Solothurn sind Grenchen, Zuchwil und Biberist. Der Kanton liegt zwischen den Kantonen Bern, Basel-Landschaft, Aargau und Jura und ist extrem verzweigt. Mit einer Dichte von 348 Einwohnerinnen und Einwohnern pro Quadratkilometer liegt Solothurn etwas über dem Schweizer Durchschnitt.