Am Mittwoch (02.11.2022), kurz vor 04:25 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einer Auffahrkollision mit zwei Autos gekommen. Dabei wurde ein 34-jähriger Autofahrer schwer verletzt und musste mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Am Mittwoch (03.11.2022), kurz nach 03.30 Uhr, ist auf der St. Gallerstrasse ein Auto in Brand geraten. Das Auto erlitt Totalschaden.
Die Strasse musste für über 2 Stunden gesperrt werden.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Mittwoch in Kreuzlingen eine E-Bike-Fahrerin schwer verletzt.
Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Thurgau hat Mittwochnacht in Andwil einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Der Mann musste seinen Führerausweis abgeben.
Kurz vor Mitternacht kontrollierten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau einen Autofahrer an der Heimenhoferstrasse.
Ein fahrunfähiger Autofahrer verursachte Mittwochnacht in Weiningen einen Selbstunfall.
Der Mann musste sich einer Blutprobe unterziehen und seinen Führerausweis abgeben.
Nicht nur der Verursacher eines geringfügigen Selbstunfalls bei Densbüren, sondern auch ein Helfer standen mutmasslich unter Drogeneinfluss.
Ein Automobilist meldete sich am späten Mittwochabend, 2. November 2022, bei der Notrufzentrale und teilte mit, dass er bei Densbüren gegen einen Randstein gefahren sei und nun einen platten Reifen habe.
In Herisau ist es am 13. und 22. Oktober 2022 insgesamt zu drei Raubüberfällen gekommen. Zwischenzeitlich konnten die drei Fälle durch die Kantonspolizei in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft geklärt werden.
Der im Verlauf der eingeleiteten Fahndung verhaftete, 32-jährige Mann hat gestanden, die Überfälle begangen zu haben.
In Herisau ist es am Mittwoch, 2. November 2022, zwischen einem Fahrradfahrer und einem Fussgänger zu einer Kollision gekommen.
Der Fussgänger erlitt Verletzungen und wurde ins Spital eingeliefert.
Gestern Abend ereignete sich auf der Seetalstrasse in Eschenbach eine Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem Anhängerzug. Der Lieferwagenlenker zog sich beim Unfall erhebliche Verletzungen zu.
Beim Anhängerzug wurde der Dieseltank beschädigt worauf dieser auslief. Die Seetalstrasse war für rund viereinhalb Stunden gesperrt.
Nach dem Mositunnel bei Brunnen wird auch der Flüelertunnel an der A4 Axenstrasse von Sonntag. 6. November bis Freitag, 11. November 2022, jeweils zwischen 22.00 und 5.00 Uhr, für Reinigungs- und Unterhaltsarbeiten gesperrt.
Der Verkehr wird über Flüelen umgeleitet.
Letzte Nacht verlor ein Automobilist auf der A3 die Kontrolle und prallte gegen Baustellensignale. Als Folge davon wurden drei weitere Fahrzeuge beschädigt.
Verletzt wurde niemand.
Der Herbst erfordert von den Verkehrsteilnehmenden eine Anpassung an die Verhältnisse. Dazu gehört die korrekte Beleuchtung an Auto und Velo und entsprechende Vorsicht bei Überlandfahrten wegen Wildwechseln.
Kommt es trotzdem zu einem Unfall mit einem Wildtier, zeigt der TCS das korrekte Verhalten auf.
Ausgelöst durch einen Streit zwischen zwei Personen, kam es im Bundesasylzentrum zu einer Auseinandersetzung. Die Situation musste durch den Sicherheitsdienst und die Polizei beruhigt werden.
Am Abend des 02. November 2022, um 18.45 Uhr kam es im Bundesasylzentrums in Brugg zu einem Streit zwischen einem 29-jährigen Algerier und einem 25-jährigen Türken.
Der Bucheggtunnel ist in den Nächten von Montag, 7. November 2022, bis Samstag, 12. November 2022, jeweils von 22 Uhr bis 5 Uhr, in beiden Richtungen gesperrt.
Auch der Hirschwiesentunnel bleibt von Montag, 7. November 2022, bis Samstag, 12. November 2022, jeweils von 21 bis 5 Uhr, in beide Richtungen geschlossen.
Im Tunnel Eyholz der A9 werden die Steuerplatten für die Brandklappen ersetzt. Dafür wird der Tunnel für jeweils zwei Nächte pro Fahrtrichtung gesperrt.
In allen längeren Nationalstrassentunnel sind in regelmässigen Abständen Brandklappen an der Decke montiert.
Bis 2026 soll auf dem Areal des Luzerner Kantonsspitals (LUKS) in Luzern der Neubau Kinderspital/Frauenklinik bezugsbereit sein. Diesen Freitag hat das LUKS die Grundsteinlegung gefeiert.
Nun beginnen die Arbeiten für das unterirdische Parkhaus.
Am 2. und 3. November 2022 findet die Diensthundeprüfung des Verband Zürcher Polizeihundeführer statt, an welcher Teilnehmende der Kantonspolizei Zürich, der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur, der Kommunalpolizeien sowie der Justizvollzugsanstalt Pöschwies teilnehmen.
Der Regierungsrat Mario Fehr sowie Bruno Keller, Kommandant der Kantonspolizei Zürich, besuchten in Eglisau verschiedene Prüfungsstätte.
Bei einer Kollision mit einem Tram ist am Mittwochmorgen (02.11.2022) ein E-Trottinettfahrer verletzt worden.
Gemäss bisherigen Erkenntnissen der Stadtpolizei Zürich fuhr ein Cobra Tram der Linie 4 kurz nach 8:00 Uhr auf der Pfingsweidstrasse stadteinwärts Richtung Hardbrücke.
Am Mittwochmorgen (26.10.2022) kam es in der Stadt Schaffhausen zu einer Kollision zwischen einem Sattelmotorfahrzeug und einem Auto. Personen sind bei diesem Verkehrsunfall keine verletzt worden.
Es entstand jedoch Sachschaden.
Nach dem Start der Winterzeit fand gestern der nationale „Tag des Einbruchschutzes“ statt.
Während der dunklen Jahreszeit kommt es vermehrt zu Einbrüchen.
Am 01. November 2022 hat mit Wm Raphael Schneider ein neuer Mitarbeiter bei der Polizei Oberes Fricktal seinen Dienst angetreten.
Die offizielle Inpflichtnahme erfolgte durch den Präsidenten des Führungsausschusses, Gemeindeammann Daniel Suter.
Heute Mittwoch, 2. November 2022, kurz vor 13.30 Uhr, ereignete sich auf der Axenstrasse in Flüelen ein Verkehrsunfall mit drei involvierten Fahrzeugen.
Gemäss den bisherigen Kenntnissen war ein PW-Lenker mit Berner Kontrollschildern in Richtung Norden unterwegs, als er im Zingeltunnel auf die Gegenfahrbahn geriet.
Nach einem Überholmanöver ist es am Montag (31.10.2022) zu einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen gekommen.
Kurz vor 9:50 Uhr fuhr ein 82-Jähriger mit seinem Auto auf der Hauptstrasse von Sargans Richtung Trübbach.
Zwischen Montagnachmittag und Dienstagmorgen (01.11.2022) ist es in Widnau zu mehreren Sprayereien gekommen.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Am Mittwochmorgen (02.11.2022) hat eine unbekannte Täterschaft einen Parkautomaten an der Neudorfstrasse aufgebrochen.
Sie brach gewaltsam die Kasse an der Parkuhr auf.
Gestern Morgen entwendete eine Person einen Lieferwagen aus einer gewerblichen Garage und beging in Bulle und Vuadens ein Dutzend Verkehrsunfälle. Die von der Polizei durchgeführten Ermittlungen führten zur vorläufigen Festnahme des mutmasslichen Täters.
Der Schaden werden auf über hunderttausend Tausend Franken geschätzt.
Zum Schutz des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos werden im Januar 2023 Glarner Polizisten für sechs Tage zu einem interkantonalen Polizeieinsatz abkommandiert.
Das jährliche Weltwirtschaftsforum (WEF) ist vom 16. bis 20. Januar 2023 in Davos vorgesehen. Dem Antrag des Kantons Graubünden auf polizeiliche Unterstützung wird entsprochen.
Am Dienstagnachmittag, 1. November 2022, nahm die Stadtpolizei Zürich einen mutmasslichen Drogendealer im Kreis 11 fest und stellte über 850 Gramm Heroin, rund 75 Gramm Kokain sowie über 800 Gramm Streckmittel sicher.
Kurz nach 15.30 Uhr beobachteten zivile Fahnder einen Mann, wie er im Holzerhurd Betäubungsmittel verkaufte.
Das kantonale Tiefbauamt Thurgau beendet die Sanierungsarbeiten an der Rheinbrücke Hemishofen.
Nach zweijähriger Bauzeit mit Verkehrsbehinderungen kann die Brücke wieder der Öffentlichkeit übergeben werden.
Der Bundesrat will mit gezielten Massnahmen die Sicherheit im Straf- und Massnahmenvollzug verbessern. An seiner Sitzung vom 2. November 2022 hat er die entsprechenden Vernehmlassungsergebnisse zur Kenntnis genommen und die Botschaft verabschiedet.
Namentlich soll der unbegleitete Hafturlaub für verwahrte Straftäterinnen und Straftäter im geschlossenen Vollzug nicht mehr möglich sein. Bei Jugendlichen, die einen Mord begangen haben, soll direkt im Anschluss an die jugendstrafrechtliche Sanktion eine Verwahrung angeordnet werden können, sofern ernsthafte Rückfallgefahr besteht.
In der Zeit von Freitag (29.10.2022) bis Sonntag (30.10.2022) hat eine unbekannte Täterschaft in der Stadt Schaffhausen mehrere Fahrzeuge mutwillig beschädigt. Der angerichtete Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise zu diesen Sachbeschädigungen.
Zwischen Montagmorgen und Dienstagmorgen (01.11.2022) ist es an der Speerstrasse zu zwei Einbrüchen und mehreren Sachbeschädigungen gekommen.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zugang in eine Lagerhalle.
Bei der Kollision zwischen zwei Autos wurde am Dienstag in Roggwil eine Autofahrerin verletzt. Sie musste ins Spital gebracht werden.
Eine Autofahrerin war gegen 17.45 Uhr auf der Neukircherstrasse in Richtung Riedern unterwegs und wollte gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau links in die Waldhofstrasse abbiegen.
Der Fahrer eines E-Trikes wurde am Dienstag in Schönenberg an der Thur bei der Kollision mit einem Lieferwagen verletzt.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Dienstag, 1. November 2022 kam es gegen 16.30 Uhr im Baustellenbereich des PEZA- Areals zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Lastwagen und einem Fussgänger.
Trotz zügigem Eintreffen der Rettungskräfte verstarb der Fussgänger noch an der Unfallstelle.
Am Mittwochmorgen, 2. November 2022, kollidierte ein Tram im Kreis 5 mit einem E-Trottinettfahrer.
Dieser musste mit unbestimmten Kopfverletzungen hospitalisiert werden.
Auf der A3 stiessen gestern zwei Autos zusammen. Während eine Beteiligte anhielt, fuhr der andere Wagen weiter und wird gesucht.
Der Unfall ereignete sich am Dienstag, 1. November 2022, um 15.30 Uhr auf der A3 bei Rheinfelden.
Bei einem Autobrand in Islikon entstand am Dienstagabend Sachschaden. Verletzt wurde niemand.
Kurz nach 19.15 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass in einem parkierten Auto an der "Mittlere Halde" ein Brand ausgebrochen sei.
Zahlreiche Städte und Dörfer in der Schweiz haben aufgrund der Energiekrise beschlossen, die öffentliche Beleuchtung während der Nacht zu reduzieren oder auszuschalten.
Damit diese Massnahmen nicht mit einem Anstieg von Verkehrsunfällen einhergehen, lanciert der TCS eine Informationskampagne, die die Verkehrsteilnehmenden ermutigt, sich in der Dunkelheit sichtbar zu machen. Der Tag des Lichts am 3. November soll der zentrale Anlass sein, um die Bevölkerung für diese Thematik zu sensibilisieren.
Um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu verbessern, soll die Polizei bei Bedrohungen und Risiken neue Möglichkeiten erhalten. Die Regierung will deshalb das kantonale Polizeirecht modernisieren.
Mit den Gesetzesnachträgen wird die präventive Polizeiarbeit unterstützt. Die Regierung hat das Geschäft dem Kantonsrat zugeleitet.
Spätabends mass die Kantonspolizei am vergangenen Freitagabend einen Neulenker, der ausserorts mit 157 km/h unterwegs war.
Auch gestern Dienstag zog die Polizei bei Leibstadt fünf Schnellfahrer aus dem Verkehr.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 2. November 2022 den Bericht "Die Hisbollah und die Schweiz" gutgeheissen und damit die Postulate Binder-Keller (20.3650) und Pfister (20.3824) beantwortet. Der Bericht zeigt auf, dass die Hisbollah in der Schweiz wenig aktiv ist.
Die kürzlich eingeführten rechtlichen Instrumente und Massnahmen, namentlich die explizite Ausweitung der Strafnorm gegen kriminelle Organisationen auf terroristische Organisationen sowie polizeiliche Massnahmen zur Bekämpfung von Terrorismus, sind wirksam und ausreichend. Der Bundesrat wird deshalb keine zusätzlichen Massnahmen gegen die Hisbollah treffen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.