Dortmund. Die Polizei Dortmund sucht mit Lichtbildern nach drei Tatverdächtigen.
Die Männer stehen im Verdacht, am Dienstag, den 22.09.2020, gegen 20.50 Uhr einen Mitarbeiter der Service- und Präsenzkräfte der Stadt Dortmund im unterirdischen Bereich der Haltestelle Brunnenstraße angegriffen und verletzt zu haben. Die Polizei ermittelt nun wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung.
Gestern Abend kam es in Villmergen zu einer Auffahrkollision mit Blechschaden. Der Verursacher machte sich aus dem Staub und wird gesucht.
Der Unfall ereignete sich am Dienstag, 20. Oktober 2020, gegen 19 Uhr auf der Bünztalstrasse in Villmergen.
Am Dienstagmorgen ist eine Velofahrerin auf der Thunstrasse in Bern verunfallt. Sie wurde in kritischem Zustand ins Spital gebracht.
Zum Unfall sind Ermittlungen im Gang. Es werden Zeugen gesucht.
Der Mann, der in Interlaken Opfer eines Gewaltdelikts geworden war, ist formell identifiziert.
Es handelt sich um einen 61-jährigen im Kanton Bern wohnhaften Schweizer. Derweil gehen die umfangreichen Ermittlungen zur Klärung der Tat weiter. Allein die Spurensicherung am Tatort dürfte mehrere Tage in Anspruch nehmen.
Am Montagabend sind in Bern fahrende Trams und ein Bus von Bernmobil durch Steinwürfe beschädigt worden. Mehrere Scheiben an den Fahrzeugen zerbarsten. Zwei Passagierinnen wurden dabei leicht verletzt. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Am Montag, 19. Oktober 2020, kurz vor 19.50 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern gemeldet, dass im Bereich der Brunnmattstrasse/Effingerstrasse/Schwarztorstrasse in Bern, drei fahrende Trams sowie ein Bernmobilbus mit Steinen beschädigt worden seien.
Saarbrücken. Bereits am 10. August 2020 gegen 16:00 Uhr, kam es in einem Mehrparteienwohnhaus im Sittersweg zu einem versuchten schweren Raub.
Unter einem Vorwand klopften die beiden jugendlichen Täter an der Wohnung der Geschädigten. Als durch das Ehepaar geöffnet wurde, richtete einer der Jugendlichen eine schwarze Pistole auf den Kopf des 64-jährigen Bewohners.
Am frühen Sonntagmorgen wurde eine Patrouille der Luzerner Polizei am Löwenplatz in der Stadt Luzern von Passanten angesprochen und auf einen am Boden liegenden Mann aufmerksam gemacht.
Dieser wies Kopfverletzungen auf und wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren. Wie die Verletzungen des Mannes entstanden sind, ist unklar.
Hannover. Mithilfe von Kamerabildern aus einem Geldautomaten sucht die Polizei nach einem schweren Raub in Hannover-Mitte nach dem Täter.
Der Mann soll am Freitag, 13.03.2020, einen angetrunkenen 26-Jährigen in einer Bar angesprochen und anschließend mit einem Messer bedroht haben. An einem Geldautomaten wurde eine Abhebung erzwungen. Dann entriss der Täter dem Mann die EC-Karte und hob später erneut Geld ab.
Am Montagabend, 19. Oktober 2020, kurz vor 18.00 Uhr, kam es am Langgartenweg in Allschwil BL zu einem Raubüberfall. Die unbekannte Täterschaft konnte flüchten.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Montagnachmittag, 19. Oktober 2020, kam es auf der Autobahneinfahrt in Brunnen zu einem Verkehrsunfall.
Ein 66-jähriger Autofahrer fuhr um 16.45 Uhr in Richtung Seewen.
Am Montag ist in einer Liegenschaft des sogenannten «Des Alpes-Areals» am Höheweg in Interlaken ein lebloser Mann aufgefunden worden.
Gemäss ersten Erkenntnissen wurde er Opfer eines Tötungsdelikts. Umfangreiche Ermittlungen zur Klärung der Ereignisse sind im Gang. Es werden Zeugen gesucht.
Am frühen Montagmorgen versuchte eine unbekannte Täterschaft in Bellach einen Bankomaten zu sprengen.
Durch das sofortige Eintreffen der Polizei konnte das Vorhaben verhindert werden. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Gelsenkirchen – Essen. Zu einer Erpressung soll es bereits im November 2019 im Gelsenkirchener Hauptbahnhof gekommen sein. Dort wurde ein 28-jähriger Mann aus Essen von drei bislang unbekannten Männern angesprochen.
Einer der Männer soll dabei ein Schlüsselbund aus dem Rucksack des Esseners entwendet haben. Als der 28-Jährige sein Eigentum daraufhin zurückforderte, sollen die drei Tatverdächtigen für eine Rückgabe Bargeld verlangt haben.
Heinrichsruh. Nach nunmehr einem Jahr konnte im Fall des versuchten Tötungsdeliktes zum Nachteil eines Hoteliers in Heinrichsruh ein Tatverdächtiger festgenommen werden.
In den frühen Morgenstunden des 16.09.2019 kam es zu einem versuchten Tötungsdelikt bei einem Einbruch in ein Hotel in Heinrichsruh. Der Hotelier überraschte hier einen Einbrecher im Gebäude, wurde von diesem angegriffen und dabei verletzt. Der Täter konnte damals unerkannt durch ein Fenster flüchten.
Gießen. Fassungslosigkeit und Trauer sind die verständlichen Reaktionen der Familienangehörigen hinsichtlich des Diebstahls und der Verwüstung der Gräber ihrer Kinder.
Zwischen Mittwoch (07.10.2020) und Donnerstag (08.10.2020) rissen Unbekannte Blumen aus den Gräbern und traten die Erde heraus.
Eine derzeit unbekannte Täterschaft hat am Wochenende in der Fröschengasse in Härkingen einen Baustellencontainer beschädigt und diverse Objekte auf der Baustelle besprayt. Zur Ermittlung der Verursacher sucht die Polizei Zeugen.
Zwischen Freitagabend und Montagmorgen, 16.–19. Oktober 2020, verschaffte sich in Härkingen eine derzeit unbekannte Täterschaft auf der Grossbaustelle an der Fröschengasse, gegenüber dem Feuerwehrmagazin, Zutritt in einen Baustellencontainer.
In Obergösgen hat eine unbekannte Täterschaft in den vergangenen Wochen mehrere Objekte versprayt.
Für Hinweise, die zur Ermittlung der Täterschaft führen, hat die Gemeinde eine Belohnung von 500 Franken ausgesetzt.
Am frühen Montagmorgen brannte in Emmenbrücke ein Auto. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache wird von den Branddetektiven der Luzerner Polizei abgeklärt.
Am Montagmorgen (19. Oktober 2020 / kurz vor 03.00 Uhr) meldete ein Anwohner den Autobrand am Eschenring in Emmen der Luzerner Polizei.
Velbert. Am späten Sonntagabend des 18.10.2020 ereignete sich auf der Siemensstraße im Velberter Ortsteil Röbbeck ein spektakulärer Verkehrsunfall mit Personen- und hohem Sachschaden, bei dem ein hochmotorisierter VW Golf R (199 KW / 270 PS) mit überhöhter Geschwindigkeit von der regennassen Straße abkam.
Nach Kollisionen mit einem Baum, Sträuchern und einem Zaun flog der Wagen mehrere Meter durch die Luft, bevor er auf dem Dach eines LKW-Anhängers landete und erst im Führerhaus einer dahinter stehenden Sattelzugmaschine zum Stillstand kam.
Vermisst wird seit Donnerstag, 15.10.2020, in Birsfelden BL: [Name gelöscht], 18.06.1962, 175 cm gross, mittlere Statur und grauweisse kurze Haare (Halbglatze).
Er trägt eine grüne Jacke. Des Weiteren ist [Name gelöscht] manisch-depressiv, sehr scheu, zurückhaltend und dringend auf seine Medikamente angewiesen.
Am 18.10.2020. ca. 02.45 Uhr, wurde in der Gärtnerstrasse ein 33-jähriger Mann erheblich verletzt.
Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass sich der 33- Jährige in der Cristalbar aufgehalten hatte.
Am frühen Sonntagmorgen (18. Oktober 2020 / ca, 01.00 Uhr) kam es auf der Münsterstrasse in Schenkon zu einer Streifkollision.
Aus Richtung Sursee kam im Gebiet Tannberg (Abzweigung Hintertannberg) ein schwarzes Auto auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem korrekt entgegenkommenden Auto.
Am Wochenende haben Unbekannte einen öffentlichen Spielplatz in Kriens mit Abfall verwüstet. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Unbekannte haben in der Zeit vom Samstag auf den Sonntag (17.10 - 18.10.20) auf dem öffentlichen Spielplatz auf dem Sonnenberg Unmengen von Abfall liegengelassen.
Essen-Rüttenscheid. Ein mutmaßlicher Betrüger entwendete am 24. August die EC-Karte einer 76-jährigen Frau, mit der er anschließend unrechtmäßig Bargeld abholte.
Die Polizei sucht den Tatverdächtigen nun mit einem Lichtbild. Gegen 15:40 Uhr kaufte die Seniorin in einem Lebensmittelgeschäft auf der Rellinghauser Straße ein.
Am Sonntag, 18.10.2020, ca. 2050 Uhr, ereignete sich im Verzweigungsgebiet Zürcherstrasse / Birsstrasse ein Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen.
Bisher konnte durch die Verkehrspolizei noch nicht restlos geklärt werden, welcher der beiden Lenker das Rotlicht missachtete und welcher korrekt bei Grünlich fuhr.
In Schaan wurden erneut zwei Katzen mit einem Gewehr angeschossen und verletzt.
Am Samstagabend stellte ein Katzenhalter fest, dass seine Katze erbrochen hatte und es ihr nicht gut geht. Im Mageninhalt konnte ein Projektil eines Luftdruckgewehrs/Pistole festgestellt werden.
Am heutigen Abend wurde durch eine Drittperson ein herrenloser Rucksack im Zug von Zürich Richtung Brugg gemeldet.
Heute Abend, 17.10.2020, ca. 1630 Uhr, wurde durch eine Drittperson gemeldet, dass sie beobachten konnte, wie eine männliche Person im Bahnhof Zürich die Zugskomposition Zürich-Brugg betrat, einen Rucksack auf dem Sitz deponierte und danach den Zug wieder verliess.
Am 17.10.2020, gegen 00.30 Uhr, kam es am St. Alban-Rheinweg, unter der Wettsteinbrücke, zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen von Jugendlichen und Erwachsenen.
Vier Beteiligte wurden dabei leicht verletzt.
In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde durch unbekannte Täterschaft in verschiedenen Tiefgaragen in Menziken Brandalarm ausgelöst und Feuerlöscher beschädigt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Eine 15-jährige Mofafahrerin wurde gestern Abend in Seon im Sternenkreisel von einem Auto angefahren.
Die unbekannte Unfallfahrerin entfernte sich vom Unfallort. Die Mofafahrerin blieb unverletzt.
Am Freitag, 16.10.2020, zirka 07:10 Uhr, streiften sich in Stans ein Fahrrad und ein Motorfahrrad.
Der Mofalenker stürzte deswegen und wurde verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Gestern Morgen streiften sich in Suhr zwei Velofahrer. Die Frau auf dem einen Fahrrad stürzte und verletzte sich so schwer, dass sie im Spital operiert werden musste.
Der andere Beteiligte setzte seine Fahrt fort und wird gesucht.
Vermisst wird seit Montag, 24. August 2020, Dieter Zinniker.
Der 64jährige Mann wurde letztmals am Montag, 24. August 2020 an seinem Wohnort in Zürich Oerlikon gesehen.
Am Donnerstagnachmittag, 15. Oktober 2020, wurde ein 30-jähriger Mann im Kreis 1 mit einer Stichwaffe verletzt. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeuginnen und Zeugen.
Gegen 17 Uhr erschien ein verletzter, 30-jähriger Mann bei einer sozialen Einrichtung in der Stadt Zürich. Durch die beigezogenen Mitarbeitenden von Schutz & Rettung Zürich wurde er erstversorgt und in Spitalpflege gebracht.
Hannover. Die Polizei sucht mithilfe von Bildern, die an verschiedenen Bankautomaten beim Geldabheben entstanden sind, nach zwei bislang unbekannten Tätern.
Sie stehen unter dem Verdacht, mithilfe von Überweisungsträgern den Transfer von 34.950 Euro von dem Konto eines 91 Jahre alten Mannes auf ein anderes Konto veranlasst zu haben und von diesem anschließend das Geld an Bankautomaten in Hannover, Langenhagen und Köln abgehoben zu haben.
Arnsberg. Am 18. Juli 2020 betrat ein Mann das Brückencenter in Arnsberg ohne Mund-/Nasenschutz. Nachdem er auf die Maskenpflicht hingewiesen wurde, schlug er auf den Zeugen ein, schleuderte sein Fahrrad herum und spuckte in dessen Richtung.
Der Tatverdächtige sprach mit osteuropäischen Akzent.
Am Donnerstagabend (15.10.2020), um 17:45 Uhr, ist ein 29-jähriger Mann mit seinem Roller bei der Autobahnausfahrt in Richtung Bad Ragaz gestürzt.
Dabei zog er sich leichte Verletzungen zu.
Lismore (Australien) / Würzburg. Zur Aufklärung des bislang ungeklärten Tötungsdelikts an der aus Unterfranken stammenden Simone Strobel im Februar 2005 setzen die australischen Ermittler jetzt erneut auf die Mithilfe der Bevölkerung.
Für Informationen, die zur Verhaftung und Verurteilung der für den Tod von Simone Strobel Verantwortlichen führen, hat die australische Polizei eine Million australische Dollar (ca. 600.000 Euro) ausgelobt*.
Am Mittwoch, dem 14. Oktober 2020, gegen 15.30 Uhr begingen drei Männer einen Raubüberfall in einem Juweliergeschäft am Place de la Gare in Villars-sur-Ollon.
Trotz der bedeutenden Massnahmen wurden die geflohenen Täter nicht festgenommen. Die Kantonspolizei sucht nach Zeugen.
Am Donnerstag, 15. Oktober 2020, kurz nach 08.30 Uhr, ereignete sich auf der Gerberstrasse in Liestal BL eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Linienbus. Verletzt wurde niemand.
Die Polizei sucht den Lenker des Personenwagens sowie weitere Zeugen.
Bei der Schaffhauser Polizei kümmern sich rund 210 Bedienstete um die Sicherheit der Bevölkerung. Neben der Überwachung der öffentlichen Ordnung übernimmt der Korps verschiedene Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger.
Unter dem Motto „schnell, freundlich, kompetent“ sind die Mitarbeitenden für die Sicherheit, Ruhe und Ordnung des Kantons zuständig. Die Polizistinnen und Polizisten setzen geltendes Recht durch und leisten dort Hilfe, wo sie benötigt wird.
Der Kommandant ist für die Führung des Korps zuständig. Ihm sind verschiedene Stabsabteilungen unterstellt, die für einen reibungslosen Ablauf der Polizeiarbeit im Kanton Schaffhausen sorgen. Aufgeteilt ist der Stab in folgende Bereiche: Kommunikation, Personelles und Recht.
Die Stabsabteilungen der Polizei im Kanton Schaffhausen
Der Bereich Kommunikation ist für die Medienarbeit der Schaffhauser Polizei zuständig. Die Mitarbeitenden informieren die Bevölkerung über polizeiliche Ereignisse und die Vorfälle im Kanton. Auch andere Aufgaben wie Präventionsarbeit oder Aktionen für Kinder gehören zu den Tätigkeiten dieser Abteilung.
Geht es um rechtliche Fragen, übernimmt der Rechtsdienst der Polizei im Kanton Schaffhausen. Die Bediensteten kümmern sich um sämtliche Rechtsfragen, die die öffentliche Sicherheit betreffen. Zudem ist die Abteilung für die Planung, Vorbereitung und Durchführung von Rechtsetzungsprojekten zuständig. Der Rechtsdienst unterstützt die Regierung in allen Rechtsfragen rund um die Polizeigesetzgebung.
Der Bereich Personelles übernimmt sämtliche Aufgaben rund um das Personal der Polizei im Kanton Schaffhausen. Die Personalentwicklung und die Personalplanung gehören ebenso wie die Mitarbeiterbeurteilung und die Stellenausschreibung zu den Aufgaben der Mitarbeitenden. Die Bediensteten dieser Abteilung unterstützen Führungskräfte in allen Personalfragen.
Die Regionalpolizei in Kanton Schaffhausen
Direkt vor Ort arbeiten die Bediensteten der Regionalpolizei. Insgesamt sind etwa 55 uniformierte Korpsangehörige unterwegs, die für die Einhaltung der öffentlichen Ordnung zuständig sind. Die Mitarbeitenden sind unverzüglich zur Stelle, wenn schnelles Handeln erforderlich ist. Es gibt Polizeistationen in Schaffhausen, Neuhausen am Rheinfall, Neunkirch, Thayingen und Stein am Rhein. Geht es um einen Einbruch, einen Unfall oder ein ähnliches Ereignis, das sofortiges Eingreifen erfordert, sind die Regionalpolizeien zur Stelle. Zu den Aufgaben gehören unter anderem die erste Aufnahme des Tatbestandes und die Betreuung der Beteiligten.
Die Sicherheitspolizei im Kanton Schaffhausen
Die Sicherheitspolizei kümmert sich um Fach- und Einsatzfragen und die Aus- und Weiterbildung der Bediensteten. Die Abteilung übernimmt Einsätze bei ausserordentlichen Lagen und Grossereignissen. Die Sicherheitspolizei teilt sich dazu in verschiedene Fachbereiche auf, die sich nach den Tätigkeiten unterscheiden:
Aus- und Weiterbildung
Zentrale Dienste
Einsatz und Planung
Instruktion
Die Aus- und Weiterbildung kümmert sich um den Kontakt zur Ostschweizer Polizeischule und die Betreuung der dortigen Polizeischüler. Auch die Weiterbildung des Korps obliegt diesem Fachbereich, ebenso wie die Entwicklung von Ausbildungskonzepten. Auch bei Abkommandierungen in andere Bereiche ist dieser Bereich involviert.
Die Zentralen Diensten übernehmen, wenn es um Waffen, Sprengstoff oder private Sicherheitsdienste geht. Auf bei Arrestanttransporten ist der Bereich zuständig.
Die Gruppe Einsatz & Planung übernimmt die operative Leitung bei Einsätzen und ist für das Lagezentrum zuständig. Von hier aus werden Schwerpunktpatrouillen und Spezialeinsätze geplant.
Die Instruktion kümmert sich unter anderem um das Training der Bediensteten und sorgt beispielsweise für regelmässiges Schiesstraining oder Selbstverteidigung.
Zusätzlich zu den genannten Bereichen gibt es eine Interventionseinheit, die bei besonderen Gefährdungslagen übernimmt. Die Mitarbeitenden sind speziell ausgebildet und übernehmen besondere Aufgaben innerhalb des Korps.
Die Verkehrspolizei der Kantonspolizei Schaffhausen
Bei der Verkehrspolizei in Schaffhausen sind rund 50 Mitarbeitende tätig. Die Korpsangehörigen sind für die Sicherheit auf den Strassen und Gewässern des Kantons zuständig.
Zwei Einsatzgruppen übernehmen die verkehrspolizeiliche Grundversorgung im Kanton. Die Kontrolle des Strassenverkehrs und die Planung besonderer Einsätze gehören zu den Aufgaben der Verkehrspolizei.
Die Spezialdienste innerhalb der Verkehrspolizei sind für den Schwerverkehr in der Schweiz verantwortlich. Unter anderem führen die Mitarbeitenden mobile Kontrollen durch und betreiben das Schwerverkehrskontrollzentrum beim Schaffhauser Güterbahnhof.
Die Mitarbeitenden setzen sich zudem für die Verkehrsinstruktion ein und schulen Kindergartenkinder und Schulkinder in puncto Verkehrssicherheit. Dabei gibt es neben dem theoretischen Unterricht zwei Verkehrsgärten in Schaffhausen und Neuhausen am Rheinfall, auf denen die Kinder praktische Erfahrungen unter Anleitung erwerben. Dazu kommen weitere praktische Übungen in den Gemeinden.
Geht es um Ordnungsbussen übernehmen die Bediensteten der Verkehrspolizei ebenfalls. Sie sind für die automatischen Verkehrsüberwachungsanlagen des Kantons zuständige und bearbeiten die Regelverstösse.
Die Wasserpolizei ist ebenfalls Teil der Verkehrspolizei. Die Korpsangehörigen übernehmen die Rettung und Bergung von Personen und Gegenständen auf den Gewässern des Kantons. Auch für die Durchsetzung wasserpolizeilicher Vorschriften sind die Bediensteten zuständig. In dem Bereich arbeiten Polizisten mit einer speziellen Ausbildung sowie Taucher und Bootsführer, die bei Bedarf angefordert werden. Die Schaffhauser Wasserpolizei verfügt über zwei professionell ausgestattete Einsatzboote.
Die Kriminalpolizei der Polizei Schaffhausen
Die Ermittlungen bei strafbaren Handlungen übernimmt die Kriminalpolizei. Die Bediensteten sind immer dann zuständig, wenn es sich um grosse und komplexe Fälle handelt. Zusätzlich unterstützt die Kriminalpolizei bei Bedarf auch andere Abteilungen.
Die Kriminalpolizei teilt sich in verschiedene Kommissariate auf:
Innenfahndung
Fahndung
Gewaltdelikte
Betäubungsmitteldelikte
Vermögensdelikte
Kriminaltechnik
Die Innenfahndung übernimmt die Fahndung und Suche nach vermissten und verdächtigen Personen. Zur Fahndung ausgeschriebenen Personen sucht das Kommissariat Fahndung. Zu den weiteren Aufgaben gehört auch die Überwachung verdächtiger Personen, Fahrzeugen oder Liegenschaften.
Das Kommissariat Gewaltdelikte ist bei Tötungsdelikten, Körperverletzungen oder anderen grösseren Vorfällen zuständig und übernimmt die Ermittlungen. Beim Kampf gegen illegalen Drogenhandel oder Heroinschmuggel wird das Kommissariat Betäubungsmitteldelikte tätig. Die Bediensteten sind auch im Kampf gegen neuartige Designerdrogen tätig.
Serienmässigen Einbruch, Betrugsfälle oder ähnliche Vorfälle bearbeitet das Kommissariat Vermögensdelikte. Auch bei Urkundenfälschung oder Betrugsfällen im Internetzahlungsverkehr schalten die Bediensteten sich ein.
Die Kriminaltechnik ist für die Spurensicherung und die Auswertung von Spuren zuständig. Erkennungsdienstliche Behandlungen wie das Nehmen von Fingerabdrücken ist ebenfalls Bestandteil der Arbeit dieses Kommissariats.
Nach Angaben der Polizei in Schaffhausen arbeiten die Korpsangehörigen der Kriminalpolizei vorwiegend in zivil. Wichtig für die Arbeit in diesem Bereich ist vor allem Durchsetzungsvermögen, das vor allem im Umgang mit gewaltbereiten Tätern gefragt ist. Bei traumatisierten Opfern sollten die Bediensteten sehr viel Fingerspitzengefühl beweisen.
Die Kommandodienste der Polizei Schaffhausen
Die Kommandodienste sorgen im Hintergrund dafür, dass die Polizeiarbeit im Kanton Schaffhausen reibungslos funktioniert. Unter anderem übernimmt dieser Bereich den Betrieb der Einsatz- und Verkehrsleitzentrale, die rund um die Uhr arbeitet. Auch die Verkehrsüberwachung und die Verkehrslenkung auf der Nationalstrasse A4 obliegt den Kommandodiensten. Die Technik und die Informatik der Polizei in Schaffhausen liegt in den Händen dieser Abteilung, auch das Sicherheitsfunknetz POLYCOM betreuen die Bediensteten. Als zentrale Administration erstellen die Kommandodienste Sach- und Fahrzeugfahndungen. Die Mitarbeitenden sind zudem für die Beschaffung, den Betrieb und den Unterhalt der Polizeifahrzeuge zuständig. Zudem obliegt die Uniformierung den Kommandodiensten ebenso wie die Beschaffung von Material und Ausrüstung. Auch das Fundbüro und einen Auskunfts- und Informationsschalter betreibt diese Abteilung. Das Rechnungsbüro der Kommandodienste ist für die Finanzen der Schaffhauser Polizei zuständig.
Die Sondergruppen der Polizei Schaffhausen
Bei der Schaffhauser Polizei gibt es verschiedene Sondergruppen, die besondere Aufgaben innerhalb des Korps übernehmen. Geht es um die Verhaftung gewalttätiger oder bewaffneter Personen, schaltet sich die Interventionseinheit ein. Die Bediensteten setzen den polizeilichen Auftrag auch unter hohen Anforderungen durch.
Zur Unterstützung der Interventionseinheit gibt es die Diensthundeführer, die beispielsweise bei der Suche nach vermissten Personen oder zum Aufspüren von Drogen gemeinsam mit ihren Hunden eingesetzt werden.
Auch die Wasserpolizei ist eine Sondergruppe der Schaffhauser Polizei, die sich um alle wasserpolizeilichen Belange im Kanton kümmert.
Die Ausbildung bei der Polizei im Kanton Schaffhausen
Die Ausbildung erfolgt an der Polizeischule Ostschweiz. Insgesamt dauert die Grundausbildung zwei Jahre. Zunächst absolvieren die Polizeischüler die einjährige Polizeischule, danach erfolgt dann ein Praxisjahr mit einer Tätigkeit als Polizist oder Polizistin.
Vor einer Bewerbung bei der Polizei im Kanton Schaffhausen ist ein Eignungstest notwendig. Der Test besteht aus einem sportlichen und einem theoretischen Teil. Wer den Test erfolgreich meistert, erhält ein Zertifikat, das eine Bewerbung bei der Polizei in Schaffhausen ermöglicht. Diese Bestätigung ist für zwei Jahre gültig. Bei Nichtbestehen des Eignungstests kann innerhalb eines Jahres ein weiterer Versuch unternommen werden. Danach ist nach einem nochmaligen Scheitern erst nach Ablauf von drei Jahren ein weiterer Eignungstest möglich.
Die Behörde wählt anhand der Bewerbungsunterlagen mögliche Anwärter aus und lädt zu einem Gruppen-Assessment ein. Anhand dieser Ergebnisse werden die geeigneten Bewerber ausgewählt. Die genauen Bedingungen für die Einstellung regelt die Polizei des Kantons im Personalgesetz und in der Personalverordnung.
Wissenswertes zum Kanton Schaffhausen
Der Kanton Schaffhausen hat rund 82’000 Einwohner. Die meisten Menschen leben im Hauptort Schaffhausen. Weitere grössere Orte sind Neuhausen am Rheinfall, Thayngen und Stein am Rhein. Wirtschaftlich ist Schaffhausen eng mit dem Nachbarkanton Zürich verbunden, zahlreiche bekannte Unternehmen haben sich in der Region angesiedelt. Mit dem Rheinfall bietet Schaffhausen eine der bekanntesten Touristenattraktionen der Schweiz. Zudem ist der Kanton das grösste Rebbaubegiet in der Deutschschweiz. Zahlreiche Weine entstehen in der Region.