Am 26.04.2018, ca. 03.30 Uhr, kam es in einer Liegenschaft am Riehenring zu einem Brandfall. Zwei Personen wurden verletzt und mussten in die Notfallstation eingewiesen werden.
Anwohner alarmierten die Feuerwehr, weil sie in der mehrstöckigen Liegenschaft eine starke Rauchentwicklung feststellten. Kurze Zeit später waren die Polizei und die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt vor Ort. Aufgrund sehr dichten Rauches musste eine Frau mittels Drehleiter aus einem oberen Stockwerk sowie mehrere andere Bewohner aus dem Haus gerettet werden.
Am Dienstag, 24.04.2018, kam es in Näfels und Ennetbühls zu zwei Brandfällen. Dabei wurde niemand verletzt.
Um 20.25 Uhr wurde der Feuerwehrnotruf alarmiert, weil es vor einer Garage in Näfels brannte. Nach ersten Erkenntnissen hatte sich Abfall mit ölhaltigem Material zur Oberflächenbehandlung entzündet, wodurch Holzpaletten in Brand gerieten.
Am Dienstag ist in Rapperswil der Dachstock eines Mehrfamilienhauses in Brand geraten. Das Feuer dürfte auf eine technische Ursache zurückzuführen sein. Verletzt wurde niemand. Eine Wohnung ist derzeit unbewohnbar.
Der Brand an der Hauptstrasse in Rapperswil wurde der Kantonspolizei Bern am Dienstag, 24. April 2018, kurz vor 1155 Uhr, gemeldet. Die umgehend ausgerückten Einsatzkräfte – darunter rund 60 Angehörige der Feuerwehren Münchenbuchsee Regio, Rapperswil-Bangerten, Regio Büren und der Berufsfeuerwehr Biel – stellten vor Ort fest, dass der Dachstocks eines Mehrfamilienhauses in Brand geraten war.
Am Dienstagnachmittag (24.04.2018) brannte ein Auto in Beringen - aus noch ungeklärten Gründen - komplett aus. Personen wurden keine verletzt, jedoch entstand am Auto Totalschaden.
Um zirka 15:00 Uhr am Dienstagnachmittag (24.04.2018) parkierte eine Frau ihren Kleinwagen am Strassenrand des Zimmerbergstiegs in Beringen.
In Ruggell kam es Montagmittag zu einem Brand, welcher nun geklärt ist.
Wie die Ermittlungen ergaben, entstand der Brand durch nicht vollständig ausgekühlte Asche.
Am Montag (23.04.2018), um 11:20 Uhr, sind die Einsatzkräfte nach Hönenschwil gerufen worden, da dort der Wald brenne.
Die zuständige Feuerwehr erhöhte nach dem Eintreffen das Aufgebot, da eine grössere Fläche brannte. Kurz nach Mittag konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden.
Beim Abbrennen von Unkraut geriet in Sulgen eine Holzfassade in Brand. Es entstand Sachschaden, verletzt wurde niemand.
Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war ein Mann kurz nach 13.30 Uhr damit beschäftigt, Unkraut auf einem Gehweg mit einem Abflammgerät abzubrennen.
Nach dem Waldbrand vom Mittwochnachmittag in La Neuveville haben die Nachlöscharbeiten den ganzen Donnerstag sowie den Freitag in Anspruch genommen.
Im Einsatz standen verschiedene Orts- und Regionalfeuerwehren sowie der Zivilschutz. Die Kantonspolizei Bern hat derweil die Brandursache geklärt. Der Waldbrand ist auf einen Funkenwurf eines Räumfeuers zurückzuführen.
In Ruggell kam es am Montag zu einem Brand. Kurz vor Mittag fing ein Holzstapel an einer Hauswand eines Einfamilienhauses in der ‚Nellengasse‘ Feuer, welches auf die Fassade sowie das Dach übergriff.
Nachbarn reagierten schnell und versuchten den Brand mit Feuerlöscher und Gartenschlauch einzudämmen.
Am Sonntag, 22. April 2018, ging bei der Kantonspolizei Schwyz kurz vor 19 Uhr die Meldung ein, dass aus dem alten Bahntunnel in Brunnen Rauch und Gestank dringe.
Die Feuerwehr Ingenbohl-Brunnen konnte den Brandherd rasch in einem Betonschacht lokalisieren und löschen.
Am Sonntag (22.04.2018) haben sich an mehreren Orten im Kanton St.Gallen Brände ereignet, die auf unsachgemässe Entsorgung von Asche oder Zigaretten zurückzuführen sein dürften.
Die Kantonspolizei St.Gallen weist darauf hin, dass aufgrund der momentanen Trockenheit schnell Brände entfacht werden können, wenn mit brennbaren Materialien fahrlässig umgegangen wird.
Am Sonntag (22.04.2018), kurz nach 16:30 Uhr, ist an der Dorfstrasse ein Mehrfamilienhaus an der Dorfstrasse in Vollbrand geraten.
Der Sachschaden beträgt mehrere hunderttausend Franken.
In Pontresina ist es am späteren Sonntagnachmittag zu einem Flurbrand gekommen. Vier Jugendliche spielten mit dem Feuer.
Am Sonntag um 17.08 Uhr meldete eine Person der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden starke Rauchentwicklung in einer Gartenanlage in Pontresina.
Am Samstag (21.04.2018), um 16:25 Uhr, ist zwischen zwei Häusern an der Alleestrasse eine starke Rauchentwicklung entdeckt worden.
Einem Anwohner gelangt es vor dem Eintreffen der alarmierten Feuerwehr, einen Mottbrand in einem Grüncontainer zu löschen.
Am Samstag (21.04.2018), um 14:40 Uhr, ist bei Chüeboden ein Waldbrand ausgebrochen. Ein Landwirt verbrannte dort sogenannten Schlagabraum.
Im steilen Gelände griff das Feuer auf die trockene Wiese und den Wald über. Betroffen war eine Fläche von 20x50 Meter. Erst der Feuerwehr gelang es, den Brand zu löschen.
Am Samstagnachmittag ist in Blumenstein ein Waldbrand ausgebrochen. Das Feuer in unwegsamem Gelände wurde aus der Luft bekämpft.
Verletzt wurde niemand. Eine Fahrlässigkeit steht im Vordergrund.
In einer Gewerbehalle an der Wölferstrasse in Füllinsdorf BL kam es in der Nacht auf Sonntag, 22. April 2017, kurz nach 02.00 Uhr, zu einem Grossbrand.
Verletzt wurde niemand. Es entstand grosser Sachschaden.
In Urnäsch ist es am Freitag, 13. April 2018, zu einem Brand eines Mehrfamilienhauses gekommen. Das Gebäude erlitt einen grösseren Sachschaden.
Die Ermittlungen am Brandort haben Erkenntnisse zur Brandursache ergeben.
Am Donnerstagnachmittag brannte auf einem Waldweg bei Günsberg ein Auto vollständig aus. Durch die Hitze gerieten angrenzendes Wiesland und der Wald in Brand.
Dank raschem Löscheinsatz konnte ein grösserer Schaden verhindert werden.
Am Donnerstagnachmittag (19.04.2018), in der Zeit zwischen 13:45 Uhr und 15:45 Uhr, hat an der Wartensteinstrasse eine vorerst unbekannte Person mehrere Tücher in einer Kirche angezündet und diverse Sachbeschädigungen begangen.
Die Kantonspolizei St.Gallen hat einen verwirrten Mann ausfindig gemacht, der für den Schaden verantwortlich sein dürfte.
Am 20.04.2018, um 04.00 Uhr, brannte an der Klybeckstrasse, zwischen Altrheinweg und Kleinhüningerstrasse, in einem Hinterhof ein umgebautes ehemaliges Lagerhaus.
Es wurden dabei keine Personen verletzt.
Die beiden Personen, welche am frühen Sonntagmorgen, 19. März 2017, in einem ausgebrannten Einfamilienhaus in Gansingen aufgefunden wurden, starben durch Schussverletzungen.
Im Endergebnis ist somit erstellt, dass es sich um ein vorsätzliches Tötungsdelikt handelt.
Bei einem Küchenbrand ist am frühen Donnerstagabend (19.4.2018) in Schlieren ein Sachschaden von einigen zehntausend Franken entstanden.
Vier Personen wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Am Donnerstag, 19. April 2018, musste die Feuerwehr Morschach um 10 Uhr zum Spielplatz an der Gewerbestrasse in Morschach ausrücken, weil in einer Böschung ein Mottbrand ausgebrochen war.
Unbekannte hatten aus einer Grillstelle Asche in der Böschung entsorgt, die den Kleinbrand auslöste.
Bei einem Brand auf dem Balkon eines Reiheneinfamilienhauses ist am späten Mittwochabend (18.4.2018) in Oberrieden erheblicher Sachschaden entstanden. Verletzt wurde niemand.
Anwohner meldeten kurz vor Mitternacht, dass es in einem Reihenfamilienhaus am Unteren Stünziweg in Oberrieden brenne. Gemäss ihren Aussagen habe der Brand auf dem Balkon im ersten Stock begonnen und sich dann schnell über das Vordach bis zum Dach ausgebreitet. Die sofort ausgerückte Feuerwehr evakuierte alle Bewohner des Reihenhauskomplexes und begann mit den Löscharbeiten.
Bei einem Küchenbrand ist am frühen Mittwochabend (18.4.2018) in Wald ein Sachschaden von einigen zehntausend Franken entstanden. Drei Personen wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Kurz nach 17.00 Uhr wurde starke Rauchentwicklung in der Küche eines Mehrfamilienhauses bemerkt.
Am Mittwochnachmittag ist oberhalb von La Neuveville ein Waldstück in Brand geraten. Die Löscharbeiten dauern zur Stunde noch an und gestalten sich aufgrund des steilen Geländes schwierig. Im Einsatz stehen verschiedene Orts- und Regionalfeuerwehren sowie Löschhelikopter.
Die Strasse zwischen La Neuveville und Prêles ist gesperrt, eine Umleitung eingerichtet.
Am Mittwochvormittag kam es in einem Einfamilienhaus in Oberhofen bei Renovationsarbeiten zu einem Fassadenbrand. Es wurde niemand verletzt.
Kurz nach 10.30 Uhr war ein Mann mit Arbeiten auf dem Flachdach eines Einfamilienhauses beschäftigt, als er eine Rauchentwicklung an der Holzfassade bemerkte. Der Arbeiter versuchte den Fassadenbrand selbständig mit Wasser zu löschen und alarmierte zusätzlich die Kantonale Notrufzentrale. Die Feuerwehr Lengwil war rasch vor Ort und konnte den Brand schliesslich löschen.
In einem Mehrfamilienhaus in Hägendorf kam es am Dienstagnachmittag zu einem Brand. Dabei entstand ein Gesamtschaden von einigen CHF 100'000.-.
Mehrere Wohnungen sind nicht mehr bewohnbar, eine Person wurde leicht verletzt. Die Brandursache bildet Gegenstand der eingeleiteten Untersuchungen.
Am Montag (16.04.2018), in der Zeit zwischen 19:30 und 20:40 Uhr, sind der Kantonspolizei St.Gallen gleich drei Brandfälle gemeldet worden.
Die Ereignisse konnten rasch bewältigt werden. Es entstanden nur geringe Sachschäden.
Am Montag, 16. April 2018, ist es in Trogen in einem Mehrfamilienhaus zu einem Brand im Treppenhaus gekommen. Es entstand ein Gebäudeschaden von mehreren zehntausend Franken.
Um 08.00 Uhr meldete eine Bewohnerin der Liegenschaft Sägli 8, dass im Haus ein Brand ausgebrochen sei. Die ausgerückten Feuerwehren Trogen und Speicher brachten den Brand schnell unter Kontrolle. Zwei Bewohnerinnen mussten die Feuerwehren mit einer Leiter aus der Wohnung retten. Es wurden keine Personen verletzt.
Bei einem Grillbrand auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses in Dietikon ist am Sonntagnachmittag (15.4.2018) erheblicher Sachschaden entstanden. Verletzt wurde niemand.
Kurz vor 15 Uhr nahm ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Bleicherstrasse auf dem Balkon seiner Dachgeschosswohnung einen mit Gas betrieben Kugelgrill in Betrieb.
Am Sonntagnachmittag hat in Chur ein Haus gebrannt. Bis auf weiteres können die Bewohner nicht in das Haus zurück.
Um 14.15 Uhr ging auf der Notrufnummer 118 die Meldung ein, wonach am Meierweg in Chur ein dreistöckiges Mehrfamilienhaus brenne.
Die Feuerwehr Wald musste am Samstag (14.4.2018) in Wald den Brand in einem Elektrogebäude löschen. Es entstand hoher Sachschaden. Verletzt wurde niemand.
Die Kantonspolizei Zürich bekam kurz nach 12 Uhr von Schutz & Rettung Zürich die Meldung, dass in Wald ein Elektrogebäude in Brand geraten sei.
Die Unbekannten zündeten unter anderem auch einen Fensterladen der Roverhütte an.
Während der Nacht auf Sonntag (15.04.2018) wüteten bisher unbekannte Vandalen im Bereich der sogenannten Roverhütte im Lauftentöbeli, Gebiet Mettlen in Appenzell.
Gestern Mittag brach ein Brand in einem Dachstock eines Einfamilienhauses aus. Die Bewohner konnten sich selbständig ins Freie begeben.
Es wurde niemand verletzt. Die Brandursache ist noch unbekannt.
Beim Brand eines Gartenhauses am späteren Freitagnachmittag (13.4.2018) am Stadtrand von Zürich bei Glattbrugg hat ein Mann Verbrennungen im Gesicht und an den Händen erlitten.
Die Kantonspolizei Zürich bekam die Meldung des Brandes kurz nach 17 Uhr.
Am Samstagmorgen, 14. April 2018, geriet um 07.00 Uhr in einem Quartier in Pfäffikon ein Personenwagen in Vollbrand.
Die Flammen griffen folglich auf das nebenstehende Haus über.
Am Freitagabend ist in einem Haus in Uetendorf ein Brand ausgebrochen. Eine Person musste aus den Räumlichkeiten evakuiert werden.
Das Gebäude ist derzeit unbewohnbar. Ermittlungen zur Brandursache sind im Gang.
Am Freitag (13.04.2018), um 23 Uhr, ist Abfall in einem Gitterwagen an der Oberstrasse in Brand geraten.
Auskunftspersonen entfernten brennbares Material vom Brandort und verhinderten mit ihrem beherzten Einsatz ein grösseres Ereignis.
Am Freitag, 13. April 2018, ist es in Urnäsch in einem Mehrfamilienhaus zu einem Brand gekommen. Es entstand ein Gebäudeschaden von ca. Fr. 100‘000.00.
Kurz nach 12.00 Uhr meldete ein Bewohner der Liegenschaft Herisauerstrasse 27, dass im Haus ein Brand ausgebrochen sei. Die ausgerückten Feuerwehren von Urnäsch, Waldstatt, Hundwil und Herisau konnten den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Vor dem Eintreffen der Feuerwehr konnten die Bewohner das Brandobjekt selbständig verlassen. Es wurden keine Personen verletzt.
Gestern Nachmittag brach in einem Mehrfamilienhaus in Wettingen ein Brand aus. Die betroffene Wohnung wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. Verletzt wurde niemand.
Vom Brand betroffen war ein Mehrfamilienhaus an der Landstrasse in Wettingen. Die Mieter einer Wohnung stellten am Donnerstagmittag, 12. April 2018, Kerzen her. Dabei stellten sie die Pfanne mit dem Wachs auf den Herd und gingen auf den Balkon. In der Zwischenzeit geriet das Wachs in Brand.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.