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Religiöse Beschneidung von Jungen bleibt in Deutschland straffrei

Die religiöse Beschneidung von Jungen soll in Deutschland straffrei bleiben. Das Bundeskabinett hat dazu am Mittwoch einen entsprechenden Gesetzesentwurf verabschiedet. Demnach ist die Knabenbeschneidung legal, sofern „das Kindeswohl nicht gefährdet“ sei. Anlass für das Gesetz ist ein Urteil des Landgerichts Köln, das die Beschneidung von Jungen als strafbare Körperverletzung gewertet hatte. Bei Juden und Muslimen hatte das Urteil Empörung und heftige Kritik ausgelöst. Die Bundesregierung sowie die Fraktionen des Deutschen Bundestages wollen nun für Juden und Muslime Rechtssicherheit schaffen. Per Gesetz soll der religiöse Ritus der Beschneidung ausdrücklich legitimiert werden.

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Brandgefahr durch klemmende Fensterheber – Toyota startet Rückrufaktion

Toyota ruft weltweit 7,34 Millionen Fahrzeuge zurück, weil bei zahlreichen Modellen Feuergefahr durch einen elektrischen Fensterheber besteht. Betroffen sind unter anderem die beliebten Modelle Corolla und Camry. Von der Rückrufaktion seien in Europa rund 1,39 Autos, in den USA 2,4 Millionen und in China 1,4 Millionen Fahrzeuge betroffen, teilte Toyota am Mittwoch mit. In der Schweiz erhalten demnächst die Besitzer von 18'038 Toyotas Post von ihrer Garage.

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Jörg Kachelmann beklagt „männerverurteilende Justiz“

Der Schweizer Wettermoderator Jörg Kachelmann (54) rechnet gut ein Jahr, nachdem er vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen wurde, mit der Justiz ab. Sein Vorwurf: Eine „gewohnheitsmässig männerverurteilende Justiz“ unterstütze Frauen heute dabei, wenn sie falsche Vergewaltigungsvorwürfe als „beliebte und effektive Waffe“ einsetzen. „Im Bereich Missbrauch und Vergewaltigungen sind Falschbeschuldigungen ein Massenphänomen geworden“, beklagt Jörg Kachelmann im aktuellen SPIEGEL. Er wolle „wirklich, dass jeder Vergewaltiger hinter Gitter kommt. Aber für Frauen sind Verleumdungen heute eine beliebte und effektive Waffe geworden“.

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Tournee-Auftakt: Justin Bieber kotzt auf der Bühne

Justin Bieber hat sich beim Auftakt seiner US-Tour auf der Bühne übergeben. Zu viel Alkoholisches war allerdings nicht im Spiel. Eher schlug wohl Milch dem Schmusesänger auf den Magen, wie er später via Twitter bekanntgab. Vom „Bieber-Fieber“ gepackt waren offenbar nicht nur die vielen Fans beim Auftakt der „Believe“-Tour des kanadischen Popstars. Während des Songs „Out of Town Girl“ spuckte der Teenieschwarm plötzlich seinen Mageninhalt auf die Bühne. „Angekotzt“ hat Justin Bieber seine Fans aber nicht. Der Sänger drehte sich rechtzeitig mit dem Rücken zum Publikum und reiherte seinen Back-up-Tänzern vor die Füsse.

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Parlament stimmt gegen Burka-Verbot

Muslimische Frauen dürfen in der Schweiz weiterhin öffentlich Burka tragen. Weder für Demonstranten noch für Muslima soll es ein nationales Verhüllungsverbot geben. Nach dem Ständerat lehnte am Freitag auch der Nationalrat eine entsprechende Standesinitiative aus dem Aargau mit 93 zu 87 Stimmen bei 3 Enthaltungen ab. Es sei unverhältnismässig, ein schweizweites Verbot von gesichtsverhüllenden Kleidungsstücken durchzusetzen, sagte Bea Heim (SP/SO) im Namen der vorberatenden Staatspolitischen Kommission (SPK). Zum einen gebe es nur wenige Frauen in der Schweiz, die sich aus religiösen Gründen verhüllen.

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Überrissene Manager-Gehälter: Schweizer Parlament lässt Abzocker jubeln

Abzocker in der Schweiz dürfen jubeln: Am Donnerstag hat der Nationalrat die Initiative „1:12 – Für gerechte Löhne“ zur Begrenzung von Manager-Gehältern mit 110 zu 59 Stimmen abgelehnt. Für die soziale Marktwirtschaft und die Demokratie war dies ein schwarzer Tag. Ein Kommentar. In den zurückliegenden Jahren hat sich eine fatale Spaltung der Gesellschaft vollzogen. Auf der einen Seite haben wir es mit sich selbst bereichernden Managern zu tun, die im Schnitt das 53-Fache des normalen Schweizer Arbeitnehmers (zum Teil sogar das x-Hundertfache des niedrigsten Lohnes) verdienen und trotz Krise exzessiv hohe Saläre und Boni einstreichen. Auf der anderen Seite stehen stagnierende oder sogar rückläufige Einkommen für die grosse Masse der Menschen.

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Volksinitiative „Schutz vor Passivrauchen“ gescheitert: Ein positives Signal?

Gegner eines verschärften Nichtraucherschutzes frohlocken: Am Sonntag erteilte das Schweizer Stimmvolk der Initiative „Schutz vor Passivrauchen“ eine klare Absage. Doch gibt es wirklich Grund zur Freude? Bericht und Kommentar.  Das Votum der Schweizer Stimmbürger fiel überraschend deutlich aus: 66 Prozent sagten am Sonntag Nein zur Volksinitiative „Schutz vor Passivrauchen“. Erreichen wollte die Initiative eine Verschärfung des bereits seit Mai 2010 bestehenden Bundesgesetzes zum Schutz vor Passivrauchen.

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Technikinnovationen auf der IFA 2012

Anfang September füllten sich die Hallen am Berliner Funkturm – denn dort präsentierte sich die Internationale Funkausstellung IFA 2012. Als Schlüsselloch für den Blick in die Zukunft Richtung neuer Technologien wurden dem interessierten Besucher dort spannende Einblicke auf künftige Produkttrends gewährt. Mit über tausend Ausstellern wies die weltweit grösste Messe für Consumer Electronics besonders zahlreiche Neuheiten der Wachstumssegmente Fernseher, Notebooks und vieler weiterer Elektronik Produkte auf.

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Studie: Was junge Schweizer im Netz so treiben

In keinem anderen europäischen Land surfen so viele Kinder mit mobilen Geräten im Netz wie in der Schweiz. Zugleich verbringen Schweizer Kids deutlich weniger Zeit im Internet als im europäischen Mittel. 20 Prozent der Kinder haben bereits sexuelle Bilder online gesehen. Dies zeigt eine neue Studie der Universität Zürich. Schweizer Kinder gehen im Schnitt mit neun Jahren das erste Mal ins Internet. Auffällig viele Kinder in der Schweiz haben über ein mobiles Gerät Zugang zum Internet (49 Prozent), was im europäischen Mittel deutlich seltener der Fall ist (12 Prozent).

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Christen werden weltweit am stärksten verfolgt

Christen sind weltweit die am meisten verfolgte Glaubensgemeinschaft. Rund 100 Millionen Christen werden aufgrund ihres Glaubens weltweit verfolgt. Daran erinnert der jährliche Weltverfolgungsindex (WVI) des Hilfswerks „Open Doors“. Blutige Proteste und gewaltsame Ausschreitungen – so sieht in islamischen Ländern die Antwort auf den sogenannten „Mohammed“-Film aus. Üble Folgen hat das auch für die christliche Minderheit in diesen Ländern, deren ohnehin schlechte Lage nun zusätzlich gefährdet ist.

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Schwule sollen künftig Blut spenden dürfen

Homosexuelle dürfen in der Schweiz kein Blut spenden. Von Schwulenverbänden wird dies als diskriminierend kritisiert. Der Bundesrat will nun prüfen, ob Ausschlusskriterien der Blutspende neu formuliert werden können, so dass auch Homosexuelle künftig Blut spenden dürfen. Wer bei der Organisation Blutspende SRK Schweiz sein Blut spenden will, muss zunächst einen Fragebogen ausfüllen. Geprüft wird unter anderem, ob eine Zugehörigkeit zu bestimmten Risikogruppen vorliegt. Eine Frage lautet, ob „sexuelle Kontakte unter Männern seit 1977“ bestehen. Wer hier mit Ja antwortet, wird generell und für immer von der Möglichkeit zur Blutspende ausgeschlossen. Denn Homosexuelle gelten als Gruppe mit erhöhtem HIV-Risiko.

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Präventionskampagne warnt vor Ablenkung am Steuer

Unaufmerksamkeit und Ablenkung am Steuer sind auf Schweizer Strassen die Unfallursache Nummer eins. Mit einer neuen Präventionskampagne unter dem Motto „Keine Ablenkung“ will die Kantonspolizei Zürich etwas dagegen tun.   Jeder fünfte Verkehrsunfall in der Schweiz ist auf Unaufmerksamkeit oder Ablenkung zurückzuführen. Ablenkung ist damit die häufigste Unfallursache auf Schweizer Strassen – noch vor zu schnellem Fahren und Alkohol.

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Schweizer Arbeitsmarkt – BIP-Wachstum und steigende Arbeitslosigkeit

Zwei große Meldungen haben in der Schweiz in der letzten Woche für Aufsehen gesorgt. Dabei gab es eine gute und eine schlechte Nachricht: während das Finanzinstitut Credit Suisse für die kommenden Jahre einen Anstieg des Bruttoinlandproduktes voraussagt, sieht es auf dem Arbeitsmarkt nicht ganz so rosig aus. Im Monat August hat die Arbeitslosenquote zugenommen. Wie auch in vielen anderen europäischen Ländern ist davon vor allem eine Altersgruppe betroffen: die Jugendlichen.

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Das iPhone 5 ist ab 28. September erhältlich

Mit Spannung wurde das neue iPhone 5 erwartet, nun kommt es endlich auf den Markt: Grösser, dünner und schneller präsentiert sich das runderneuerte iPhone, über das sich Testanwender schon jetzt begeistert zeigen. Am 28. September kommt das iPhone 5 in der Schweiz in den Handel. Und das zu den üblichen Preisen und in den gewohnten Versionen (16, 32 und 64 GB Speicher). Eine Woche vorher – am 21. September – wird es in die USA, Deutschland und weitere Länder ausgeliefert. Vorbestellungen sind ab morgen Freitag möglich.

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Fahrradneuheiten 2012

Zwar neigt sich der Sommer schon wieder dem Ende zu, doch das bedeutet noch lange nicht, dass das Fahrradjahr 2012 schon in den Winterschlaf geht. Eine der weltweit größten Fahrradmessen, die Eurobike, zeigte in Friedrichshafen am Bodensee auch dieses Jahr Anfang September wieder die interessantesten Neuheiten auf dem Fahrradmarkt. Von funktioneller Kleidung und den „Must-Haves“ an Ausrüstungsgegenständen bis hin zu den aktuellsten und innovativsten Entwicklungen an den Bikes selbst gab es hier für alle Fahrradinteressierten einiges zu bestaunen. Eine der aufsehenerregendsten Neuerungen für das Fahrradjahr 2012 hat sich wieder einmal im Bereich der E-Bikes – der Elektrofahrräder – abgespielt. Hier sorgte der leichteste E-Bike-Antrieb der Welt für Aufsehen.

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Waffenmissbrauch: Gefährliche Armeeangehörige sollen gemeldet werden

Der Missbrauch von Armeewaffen ist ein heikles Thema. Mit diversen Massnahmen will der Bundesrat dafür sorgen, dass Waffen nicht in die Hände von potenziell gefährlichen Armeeangehörigen gelangen. Über 1 Million Armeewaffen lagern in Schweizer Haushalten. Immer wieder kommt es dabei zu tödlichen Missbräuchen. Von rund 300 Schusswaffentoten im Jahr kommt etwa die Hälfte durch Armeewaffen ums Leben, wie die SP-Politikerin Chantal Galladé festhält. Grösstenteils handelt es sich dabei um Suizide.

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„Giftalarm“: Psyche spielte Pöstlern einen Streich

Eine verdächtige aussehende Substanz taucht im Postverteilzentrum Mülligen auf. Anschliessend klagen 34 Personen über vermeintliche Vergiftungssymptome und lösen einen Grosseinsatz der Rettungskräfte aus. Schlussendlich stellt sich die Substanz jedoch als harmlos heraus (vermutlich war es Stärke). Der Fall zeigt eindrucksvoll, welche Wirkung die Macht der Suggestion auf Menschen haben kann. Placebo-Effekt nennen es Mediziner, wenn sich Menschen nach Einnahme eines wirkstofffreien Präparats besser fühlen, nur weil sie dem Stoff positive Wirkungen zuschreiben. Bei negativen Reaktionen wird hingegen vom Nocebo-Effekt gesprochen.

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Giftalarm im Briefzentrum in Schlieren – Polizei gibt Entwarnung

Giftalarm im Briefzentrum Zürich-Mülligen in Schlieren: Ein verdächtiges weisses Pulver hat dort am Dienstagabend einen Grosseinsatz von Polizei, Rettungsdiensten und Feuerwehren ausgelöst. Inzwischen gibt die Kantonspolizei Zürich jedoch Entwarnung: Das Pulver sei wahrscheinlich harmlos. Unklar ist, was das Unwohlsein vieler Postmitarbeiter auslöste. Kurz nach 20 Uhr tauchten zwei Couverts mit einer verdächtigen Substanz beim Postverteilzentrum in Schlieren auf, wie Werner Benz, Mediensprecher der Kantonspolizei Zürich, berichtete. Viele Mitarbeiter klagten daraufhin über gesundheitliche Beschwerden. Umgehend wurde die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich alarmiert. Ein Grossaufgebot von Rettungskräften nahm unverzüglich den Einsatz auf.

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SGB-Verbände: 1,5 bis 2,5 % mehr Lohn und höhere Mindestlöhne

1,5 bis 2,5 Prozent mehr Lohn, um 100 bis 200 Franken höhere Mindestlöhne sowie spezielle Lohnerhöhungen für Frauen: Das fordern die Verbände des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes.  „Wichtig ist es, dass die Lohnerhöhungen generell ausgerichtet werden. Die Individualisierung der Lohnpolitik hat im Ergebnis nur den hohen und höchsten Einkommen genützt. Nur die Rückkehr zu generellen Erhöhungen kann die Fehlentwicklung der letzten Jahre korrigieren“, äusserte SGB-Präsident Paul Rechsteiner gegenüber den Medien. Dank gestiegener Arbeitsproduktivität sei das Geld für Lohnerhöhungen klar vorhanden, bekräftigte SGB-Chefökonom Daniel Lampart. Der Rückstand der Löhne hinter der Produktivität müsse korrigiert werden.

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Schweizer Bevölkerung wächst in den meisten Kantonen

Die Schweizer Bevölkerung wächst und wächst – vor allem als Folge von Zuwanderung auf der Grundlage von Freizügigkeitsabkommen mit der EU. Inzwischen dürfte die 8-Millionen-Marke geknackt sein. Genaue Zahlen legte das Bundesamt für Statistik (BFS) vor. Auf 7'954'700 Einwohner belief sich die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz Ende 2011. Das entspricht einem Anstieg von 84'500 Personen im Vergleich zu 2010. Diese Zunahme von 1,1 Prozent ist vergleichbar mit jener der Jahre 2007 und 2009. Sie ist aber weniger stark als im Jahr 2008 (+1,4 %). In diesem Sommer hat das Bevölkerungswachstum die 8-Millionen-Grenze vermutlich bereits überschritten, wie das BFS schon Anfang August mitteilte.

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Anforderungen an das moderne Büro in der Schweiz

Die Anforderungen an das moderne Büro in der Schweiz sind im Grossen und Ganzen identisch mit denen an moderne Büros in jedem anderen Land. Grundsätzlich hat man sich beim Einrichten an den jeweiligen arbeitsrechtlichen Aspekten zu orientieren, sofern man Mitarbeiter beschäftigt und nicht selbst alleine in diesem Büro sitzt. Das gilt auch für die Einrichtung sogenannter Home Offices, die unter Umständen vom Arbeitgeber übernommen werden. Einschlägige Richtlinien sind bei den jeweiligen Kammern und Verbänden zu erfragen, können aber auch direkt bei der Gewerbeanmeldung in Erfahrung gebracht werden. Ebenso gibt ein Unternehmensberater gerne branchenspezifische Auskunft.

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Studie: Rauchfreie Arbeitsplätze fördern die Gesundheit des Gastronomiepersonals

Seit im Mai 2010 rauchfreie Gastronomiebetriebe in der Schweiz eingeführt wurden, hat sich die Gesundheit der Service-Angestellten messbar verbessert. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts (Swiss TPH). Im Rahmen der sogenannten Cosibar-Studie wurde die Gesundheit von Gastronomieangestellten 12 Monate vor und nach Einführung von rauchfreien Arbeitsplätzen getestet. Konkret wurden die Herzrhythmusvariabilität und die Pulswellengeschwindigkeit geprüft. Diese beiden Faktoren geben Aufschluss über das Risiko für Herzinfarkt und Arterienverkalkung.

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Strafanzeige gegen Walter-Borjans bei Bundesanwaltschaft eingereicht

Unterstützt NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) mit dem Erwerb geklauter Steuersünder-Daten Diebstahl und Hehlerei? Ja, findet der Genfer Anwalt Pierre Schifferli. Daher hat er jetzt bei der Bundesanwaltschaft Strafanzeige gegen den Finanzminister von Nordrhein-Westfalen eingereicht. Am Dienstag bestätigte Jacqueline Bühlmann, Mediensprecherin bei der Bundesanwaltschaft, gegenüber der Nachrichtenagentur SDA den Eingang einer Strafanzeige. Eingereicht hatte Schifferli die Anzeige am vergangenen Freitag. Ein Schreiben des Anwalts und Mitglieds der Genfer SVP liegt der SDA in Kopie vor.

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Macht der Öko-Putsch gegen die Glühbirne uns krank?

Am 1. September ist es soweit: Dann ist der Verkauf von Glühbirnen in der EU endgültig verboten. Statt warmes, harmloses und billiges Glühbirnen-Licht dürfen die Verbraucher dann nur noch kaltes, teures und giftiges Sparlampenlicht anknipsen. Auch in der Schweiz wird mit dem angeblichen „Klima-Killer“ Glühbirne Schluss gemacht. Deutsche Verbraucher, die in Geschäften des Nicht-EU-Landes Schweiz nach dem traditionellen kugeligen Lichtspender fahnden, werden sich enttäuscht sehen: Denn auch hierzulande wurde die Glühbirne schrittweise abgeschafft – im Gleichmarsch mit der EU.

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Syrische Armee befreit 12.000 Christen

Zwei Wochen lang waren über 12.000 syrische Christen im Ort Rableh in der Provinz Homs von Terroristen eingeschlossen. Sie hatten keinen Zugang zu Nahrung, Medikamenten oder Strom. Nun soll das Dorf von der regulären syrischen Armee aus der Hand der Terroristen (gemeint sind die „Rebellen“ der „Freien Syrischen Armee“) befreit worden sein. Der päpstliche Fidesdienst hatte in der vergangenen Woche berichtet, dass 12.000 griechisch-katholische Gläubige im syrischen Dorf Rableh in der Region Homs nahe der libanesischen Grenze seit über 10 Tagen hungern müssen. Der Grund: „Seit über zehn Tagen wird das Dorf von bewaffneten Oppositionsgruppen umzingelt.“

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Tödlicher Ärztepfusch im Spital Wil: Gesundheitsdirektorin bestreitet Vertuschung

Sollte ein tödlicher Ärztepfusch im Spital Wil SG vertuscht werden? Die St. Galler Gesundheitsdirektorin Heidi Hanselmann (SP) wehrte sich auf einer Pressekonferenz am Mittwoch gegen den Vorwurf, gestand aber auch „Fehler“ ein. Der Fall ist aufsehenerregend – nicht nur wegen der Häufung an fatalen Ärztefehlern, sondern auch wegen des gerichtlichen Nachspiels, von dem eine Chefärztin sowie drei weitere Ärzte betroffen sind.

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Junge Erwachsene kämpfen gegen Schulden

Die Schweizer Jugendverschuldung ist nach wie vor auf hohem Niveau. Je jünger jemand in die Schuldenfalle gerät, umso eher bleibt er darin gefangen. Junge Frauen haben vor allem ein Problem mit offenen Arztrechnungen, junge Männer hingegen übernehmen sich besonders beim Internet-Shopping. Dies stellt der Radar 2012 fest, mit dem Intrum Justitia zum zweiten Mal eine Auswertung zur Jugendverschuldung vorlegte. Gemessen an ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung (12 Prozent) sind junge Menschen zwischen 18 und 25 Jahren überproportional oft verschuldet. So liegt die Verschuldungsquote dieser Altersgruppe im Bereich Gesundheit bei 15 Prozent, in der Telekommunikation bei 20 Prozent sowie im Internethandel gar bei 26 Prozent.

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Wiederholungskurse für Neulenker – Sippenhaft und Abzockerei?

Obligatorische Wiederholungskurse für Neulenker gehören nach dem Willen der FDP abgeschafft. Fahranfänger würden durch die Kurse in „Sippenhaft“ genommen und unnötig „abgezockt“. Der Bundesrat hingegen will an den obligatorischen Kursen festhalten. Ziel sei es, die hohe Unfallbelastung der Neulenker durch präventive Massnahmen zu senken.     Seit dem 1. Dezember 2005 gilt für Neulenker in der Schweiz eine Zweiphasenausbildung. Nach bestandener Fahrprüfung (Phase 1) folgt zunächst eine dreijährige Probezeit (Phase 2). In dieser Zeit werden Widerhandlungen im Strassenverkehr verschärft geahndet. Um den unbefristeten Führerausweis zu erhalten, müssen Neulenker zudem an zwei ganztätigen Wiederholungskursen teilnehmen.

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Der Fall „Pussy Riot“ - eine andere Sicht

Die Verurteilung der russischen Punkrockerinnen von „Pussy Riot“ hat in den Gazetten und Feuilletons der westlichen Mainstream-Presse einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Die Kommentare strotzen nur so vor dümmlichem Russen-Bashing und Reflexen aus dem Kalten Krieg. Eher lassen sie am Verstand der westlichen Kommentatoren zweifeln als am Zustand der russischen Gesellschaft. Denn als Heldinnen, zu denen sie stilisiert werden, taugen die Punk-Tussies kaum. Am 21. Februar 2012 stürmten die talentfreien Punk-Chaotinnen die Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale, um bunt maskiert vor der Ikonenwand mit Slogans wie „Scheisse, Scheisse, göttliche Scheisse“ oder „Mutter Gottes, heilige Jungfrau, verjag Putin“ plumpeste anti-religiöse Provokation vom Stapel zu lassen – eine schwere Beleidigung weniger für den russischen Präsidenten als vielmehr für Millionen orthodoxer Russen.

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Warum hirnrissige Spam-Mails Betrüger reich machen

Vorschussbetrüger lügen in hirnrissigen Spam-Mails das Blaue vom Himmel herunter, um potenzielle Betrugsopfer anschliessend auszupressen. Berüchtigt hierfür sind die Scams (Betrugsmails) der sogenannten Nigeria-Connection. In einer Studie zeigt Microsoft-Experte Cormac Herley, warum hinter den idiotischen Spam-Mails eine clevere Strategie der Betrüger steckt. Die Storys, welche die Scammer (Betrüger) auftischen, sind einfach aberwitzig, hanebüchen und unglaublich plump. Da wird dreist behauptet, angeblich Zugang zum Millionenerbe eines reichen afrikanischen Prinzen oder Geschäftsmannes zu haben. Die Mailempfänger werden aufgefordert, nur ein paarhundert Dollar zu überweisen, damit sie an den Millionen teilhaben können. Was das Betrügerhirn dabei wohl kalkuliert: Gerade dumme Betrugsmails garantieren den Erfolg, wie Microsoft-Experte Cormac Herley aufzeigt.

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Migros-Brief enthielt Botschaft aus dem Knast

Gehöriger Schock für eine Genfer Migros-Kundin: In einem Brief von der Migros wandte sich ein Strafgefangener mit einer Botschaft aus dem Knast an sie. Andere Migros-Kunden erlebten Ähnliches. Der Detailhändler bestätigte jetzt den Vorfall und spricht von einem „unerklärlichen Missbrauch“. Wie viele andere Verbraucher nutzt die betroffene Kundin die Cumulus-Karte der Migros, um beim Schweizer Detailhändler Bonuspunkte zu sammeln. In diesem Zusammenhang erhielt sie Anfang Juni einen Brief von der Migros, der eine Kaffeeprobe enthielt.

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ETH entwickelt Allzweck-Schnüffelformel

Eine neue ultimative Schnüffelformel verrät, wo Gerüchte auf Facebook, aber auch Epidemien oder kriminelle Angriffe ihren Ursprung haben. Möglich macht es ein mathematischer Algorithmus, den die ETH Lausanne entwickelt hat. „Mit dieser Methode können wir die Quelle von allen möglichen Phänomenen in Netzwerken finden, indem wir eine begrenzte Zahl von Mitgliedern des Netzwerkes ‚abhören’“, erklärt Forschungsleiter Pedro Pinto. Wurde etwa ein Gerücht über Facebook verbreitet und an 500 User gesendet, genügt es, sich die Nachrichten von 15 bis 20 Kontakten anzuschauen und den Zeitfaktor zu berücksichtigen – und schon ermittelt der Algorithmus den Pfad der Nachricht bis zur Quelle zurück.

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Sigmar Gabriel: Populistische Attacke gegen Schweizer Banken

SPD-Chef Sigmar Gabriel schwingt die Keule gegen Schweizer Banken: Er wirft ihnen bandenmässige Steuer-Kriminalität vor. Das ist ganz schön heuchlerisch, wirkt doch der „Bankenkritiker“ Gabriel im Zuge der „Euro-Rettung“ selber dabei mit, Milliarden Steuergelder den Banken hinterher zu werfen. Gegen die Steuerhinterziehung in der Schweiz zieht der SPD-Parteivorsitzende mächtig vom Leder. „Hier reden wir über organisierte Kriminalität in Schweizer Banken in Deutschland“, sagte er am Sonntag im Deutschlandfunk.

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„Sie sind ein Teil unserer Heimat“

Anlässlich des Schweizer Nationalfeiertags vom 1. August 2012 wendet sich Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf mit einer Grussbotschaft an die 700'000 Ausland-Schweizerinnen und Ausland-Schweizer. In ihrer Rede betont sie die enge gegenseitige Verbundenheit von Schweizerinnen und Schweizern im In- und Ausland. „Der 1. August, unser Nationalfeiertag, verbindet uns Schweizerinnen und Schweizer, wo auch immer wir sind“, so die Bundespräsidentin. „Die Welt des Internets, e-Government und e-Voting bringen uns immer näher. Wir sind jeden Tag ‚online’ – und das ist gut und schön so.“

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Walliser Polizeikommandant im Türkeiurlaub verhaftet

Der Walliser Polizeikommandant Christian Varone ist vor dem Rückflug aus dem Türkeiurlaub von der türkischen Polizei verhaftet worden. Der Grund: Sein Sohn hat offenbar einen Kieselstein in der Nähe einer archäologischen Fundstätte mitgehen lassen. Mit seiner Familie machte der Walliser Polizeikommandant private Ferien in der Region von Antalya, wie sein Bruder Patrick Varone der Nachrichtenagentur sda berichtete. Am Freitag wollte er mit Frau und Kindern wieder zurück in die Schweiz fliegen. Doch dazu kam es nicht: Die türkische Polizei nahm den Polizeikommandanten fest.

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Ex-Profi-Ruderin auf dem Sihlsee weiter vermisst

Das Verschwinden von Ex-Profi-Ruderin Andrea Ulrich auf dem Sihlsee im Kanton Schwyz gibt Rätsel auf: Nach vier Tagen wird die 36-Jährige immer noch vermisst. Nur ihr leeres Skiff-Boot konnte am Ufer gefunden werden. Intensive Suchaktionen von Polizei und Seerettung blieben bislang ergebnislos. Wo ist die Ruderin und was ist mit ihr passiert? Am vergangenen Mittwochabend ging Andrea Ulrich (36) gegen 20.30 Uhr mit ihrem Skiff-Boot von Gross SZ aus auf dem Sihlsee rudern. Ihre Kollegen vom Ruderclub Sihlsee sahen sie noch, wie sie in Richtung unteres Seebecken hinausruderte.

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Verletzte Pfadfinder aus Intensivstation entlassen

Der Gesundheitszustand der beiden 11-jährigen Pfadfinder, die sich beim Kantonallager St. Gallen/Appenzell schwere Brandverletzungen zuzogen, hat sich weiter stabilisiert. Die beiden Jungen konnten mittlerweile aus der Intensiv-Station entlassen und auf die stationäre Abteilung verlegt werden. Trotz der positiven Entwicklung sei von einer langwierigen Rekonvaleszenz für die beiden Jungen auszugehen, teilte die Kantonspolizei St. Gallen am Freitag mit.

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Bierkonsum in der Schweiz leicht gestiegen

8,5 Liter – so viel reinen Alkohol trank der Durchschnittsschweizer im Jahr 2011. Das ist etwa genau so viel wie im Jahr zuvor. Vor 100 Jahren tranken die Schweizer allerdings noch doppelt so viel, nämlich 17 Liter reinen Alkohol pro Kopf. Im Jahr 2011 konsumierten Herr und Frau Schweizer weniger Wein, dafür etwas mehr Bier als im Jahr zuvor. So trank eine Person in der Schweiz im Jahr 2011 durchschnittlich 37 Liter Wein – gegenüber 38,2 Litern 2010. Dafür flossen im Schnitt 57,0 Liter Bier durch die Kehlen – gegenüber 56,6 Litern 2010. Diese neuesten Zahlen teilte die Eidgenössische Alkoholverwaltung (EAV) am Donnerstag mit.

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Amokläufer James Holmes nahm dieselbe pharmazeutische Droge wie Heath Ledger

Der Amokläufer von Aurora, Colorado, James Holmes (24) soll das Medikament Vicodin eingenommen haben. Es ist dieselbe pharmazeutische Droge, die beim Schauspieler Heath Ledger („The Joker“) bei seinem Tod 2008 gefunden wurde. Der angehende Neurowissenschaftler war offenbar von den Möglichkeiten der Bewusstseinsveränderung fasziniert. Höchst auffällig und sonderbar erschien das Verhalten von James Holmes gestern bei seinem ersten Auftritt vor Gericht: Er schien benommen zu sein – wirkte wie fern von dieser Welt. Mit leererem Blick dämmerte er vor sich hin, drohte immer wieder wegzusacken. Plötzlich riss er dann regelmässig die Augen weit auf, wie um sich wach zu halten. Die Frage der Kommentatoren lag auf der Hand: Nimmt der etwa Medikamente? Wenn, ja, was und wie viel von dem Zeug?

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Leonie und Sarah beliebteste Mädchennamen im Kanton Luzern

Leonie und Sarah stehen auf Platz 1 der beliebtesten Mädchennamen 2011 im Kanton Luzern. Lena, beliebtester Mädchenname 2010, wurde auf den 2. Platz verdrängt. Bei den Jungen löst Elias den Vornamen Luca an der Spitze ab. Seit 1997 wurden erstmals wieder über 4'000 Kinder im Kanton geboren, teilt LUSTAT Statistik Luzern mit. An 4'020 Neugeborene haben Eltern im Kanton Luzern im Jahr 2011 einen Vornamen vergeben (2010: 3'912): 749 verschiedene Mädchennamen an 1'985 Töchter sowie 706 verschiedene Knabennamen an 2'035 Söhne.

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Zürcher Kinderspital stoppt Beschneidungen

Das Zürcher Kinderspital wird bis auf Weiteres keine religiös begründeten Beschneidungen von Buben vornehmen. Grund ist das umstrittene Beschneidungsurteil des Landgerichts Köln, das auch Mediziner in der Schweiz verunsichert. Demnach ist die medizinisch nicht notwendige Entfernung der Vorhaut im Kindesalter eine strafbare Körperverletzung. Das Urteil habe zu einer neuen ethischen Betrachtung geführt, gab der Medienverantwortliche Marco Stücheli gegenüber der Nachrichtenagentur SDA an. Man wolle sich erst Klarheit darüber verschaffen und intern diskutieren, ob solche medizinisch nicht notwendigen Eingriffe an Jungen, die zur Einwilligung nicht fähig sind, ethisch vertretbar seien. Es solle bald entschieden werden, ob Beschneidungen wieder durchgeführt werden oder nicht.

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Neue YouTube-Funktion macht Gesichter unkenntlich

Youtube bietet seinen Usern das neue Tool „Face Blurring“ an, mit dem Gesichter in hochgeladenen Videos unkenntlich gemacht werden können. Nutzer der Videoplattform können somit ihre eigene Identität und die Identität anderer schützen. Ganz ausgereift ist die neue Funktion aber noch nicht. Das neue Tool soll Menschenrechtsaktivisten auf der ganzen Welt dabei helfen, sich gegen Repressionen zu schützen, erklärte YouTube-Managerin Amanda Conway. YouTube sei die erste Video-Sharing-Plattform, die eine Funktion zum Unkenntlichmachen von Gesichtern anbietet. Aber nicht nur für politische Zwecke lässt sich „Face Blurring“ nutzen, sondern generell immer dort, wo Wert auf Anonymität gelegt wird.

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