Am vergangenen Sonntag brannte auf einer Baustelle in Gelfingen eine Strassenwalze.
Die Luzerner Polizei kann eine Brandstiftung nicht ausschliessen und sucht Zeugen.
Am Sonntag (11.09.2016), kurz nach 13:30 Uhr, ist ein 80-jähriger Autofahrer auf der Autobahn A13, zwischen Oberriet und Kriessern, während der Fahrt eingeschlafen.
Dadurch geriet er in die Autobahnausfahrt Kriessern und verunfallte dort. Dabei geriet das Auto in Brand.
Am Sonntagnachmittag ist in einer Wohnung in Rüschegg Graben (Gemeinde Rüschegg) ein Brand ausgebrochen.
Zwei Personen wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht. Die Brandursache wird abgeklärt.
Bei drei Bränden in Elsau ist in der Nacht auf Sonntag (11.9.2016) ein Schaden in der Höhe von mehreren hunderttausend Franken entstanden; verletzt wurde niemand.
Kurz nach 02.00 Uhr rückte die Feuerwehr Elsau-Schlatt aus, weil Anwohner einen Brand in der Garage eines Rohbaus festgestellt hatten.
Am frühen Sonntagmorgen, 11. September 2016, wurde im Hafen Tiefenbrunnen ein Motorboot durch ein Feuer komplett zerstört.
Zwei weitere Schiffe wurden durch den Brand ebenfalls beschädigt. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeuginnen und Zeugen.
Am Samstag (10.09.2016), um 17:30 Uhr, hat auf der Oberrieterstrasse in Montlingen ein Roller während der Fahrt Feuer gefangen.
Verletzt wurde niemand.
Am Samstag (10.09.2016), um 19:25 Uhr, ist es in einem Restaurant an der Bahnhofstrasse zu einem Fritteusenbrand gekommen.
Die Feuerwehr Bad Ragaz konnte das Feuer schnell löschen und einen grösseren Brand verhindern.
Am Sonntag, den 11. September 2016, kurz vor sechs Uhr, mussten die Feuerwehren von Gurmels und Murten, sowie die Polizei, nach Ulmiz ausrücken, weil in einen Folientunnel auf einem Landwirtschaftsbetrieb ein Brand ausgebrochen war.
Ein Folientunnel in Ulmiz wurde durch ein Feuer total zerstört.
Am 11.09.2016, zwischen 03.00 und 04.00 Uhr, brannte zuerst am Oberer Rheinweg und dann auf der Claramatte, Ecke Klingentalstrasse/Hammerstrasse, je ein grosser, blauer Abfallcontainer.
Es wurden keine Personen verletzt.
Am Freitag (09.09.2016), kurz vor 21:30 Uhr, haben unbekannte Täter beim Spielplatz an der Bergholzstrasse ein hölzernes Spielzeugschiff mit einer brennbaren Flüssigkeit überschüttet und es anschliessend in Brand gesetzt.
Ein Passant konnte das Feuer mit Sand aus dem Sandkasten schnell löschen und die Polizei informieren.
In Grenchen wurde in der Nacht auf Samstag der Eingangsbereich des Clubs «Tropical» mutwillig in Brand gesetzt. Personen wurden keine verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Die Alarmzentrale erhielt am Samstag, 10. September 2016, kurz vor 4.45 Uhr, die Meldung, dass der Eingangsbereich eines Clubs an der Solothurnstrasse brennt. Eine anwesende Person versuchte bis zum Eintreffen der Feuerwehr
Am Samstag, 20. August 2016 brannte im Gebiet Voremwald in Eich eine Scheune nieder (siehe Medienmitteilung vom 22. August 2016).
Die Brandursache ist auf einen elektrotechnischen Defekt zurückzuführen.
Ein Brandausbruch in einem Einfamilienhaus forderte den Einsatz von mehreren Feuerwehren.
Die ersten Polizisten der Regionalpolizei Zofingen konnten rasch nach Eintreffen einen Hund aus dem Brandobjekt befreien.
Der Brandursache im Brandfall Fendringen bei Bösingen ist geklärt. Die Ursache ist auf die Entzündung von Emd im Bereich der Arbeitsscheinwerfer des Traktors zurückzuführen.
Der Brand vom letzten Mittwoch, 7. September 2016 (siehe Pressebericht vom gleichen Tag), bei dem der Ökonomieteil eines Bauernhauses in Fendringen ein Raub der Flammen wurde, konnte geklärt werden.
In der Nacht vom 09.09.2016, zwischen 00.30 und 06.00 Uhr, kam es zu mehreren Brandfällen.
Personen wurden keine verletzt, es entstand jedoch Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Donnerstag, 08. September, gegen 14:39 Uhr, kam es an der Spitzwaldstrasse in Allschwil zu einem Brand auf einem Balkon einer Maisonette-Wohnung. Die Bewohner des Hauses mussten evakuiert werden.
Die entsprechende Meldung an die Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft in Liestal erfolgte um 14:39 Uhr.
Beim Brand in einer Dachwohnung eines Mehrfamilienhauses in der Nacht auf Mittwoch (7.9.2016) in Adlikon bei Regensdorf ist ein hoher Sachschaden entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Wie am Dienstag, 6. September gemeldet, kam es in einem Bauernhaus in Seewen zu einem Wohnungsbrand.
Die Brandursachenabklärungen (Nachtrag zur Medienmitteilung vom 6. September 2016) durch die Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn haben in der Zwischenzeit ergeben, dass der Brand auf einen technischen Defekt an einem elektronischen Gerät zurück zu führen ist.
In einem Bauernhaus brannte es am Dienstagvormittag in einer Wohnung im 1. Stock. Im Erdgeschoss desselben Gebäudes befindet sich eine Kindertagestätte.
Verletzt wurde beim Brand niemand. Die Ursache ist noch nicht bekannt.
Beim Brand in der Tiefgarage eines Firmengebäudes ist am Dienstagmorgen (6.9.2016) in Wallisellen ein Schaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Wegen eines medizinischen Problems kollidierte in Grenchen am Montagabend ein Autolenker im Bereich «Löwenkreuzung» mit einem anderen Auto. Beide Fahrzeuge gerieten in Brand.
Alle Unfallbeteiligten konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Verletzt wurde niemand.
Am Dienstag (06.09.2016), kurz nach 3 Uhr, ist in einem Neubau an der Sonnenhaldenstrasse ein Brand entdeckt worden.
Der Dachstock des Mehrfamilienhauses stand im Vollbrand.
Gestern Abend gegen 20:36 Uhr, kam es an der Längistrasse in Pratteln zu einem Brand in einem Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses. Es entstand Sachschaden.
Verletzt wurde niemand. Die Bewohner mussten evakuiert werden.
Am Sonntagnachmittag, 4. September 2016, kurz nach 17 Uhr, gingen auf der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Schwyz mehrere Meldungen ein, dass aus einem Schacht beim Gebäude Forum der Schweizer Geschichte starker Rauch dringt.
Beim Eintreffen der Feuerwehr Stützpunkt Schwyz drangen Rauch und Flammen aus einem Abluftschacht des Gebäudes.
In der Nacht von Samstag, 3. auf Sonntag, 4. September 2016, wurde das Dach einer Grillstelle im Gebiet Suruggen in Trogen durch einen Brand zerstört.
Eine öffentlich zugängliche Grillstelle in der Hochmoorhütte der Rhode Kornberg wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag durch einen Brand zerstört.
In einem Keller in Dietikon ist am frühen Samstagmorgen (3.9.16) ein Feuer ausgebrochen. Vier Bewohner mussten mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung zur Kontrolle ins Spital gebracht werden. Die Schadenhöhe kann noch nicht beziffert werden.
Kurz vor 05.45 Uhr ging bei der Einsatzzentrale von Schutz & Rettung die Meldung ein, dass es in einem Mehrfamilienhaus zu einer starken Rauchentwicklung gekommen sei. Die sofort ausgerückten Einsatzkräfte konnten das Feuer, welches im Kellergeschoss ausgebrochen war, rasch löschen. Im Haus befanden sich bei Brandausbruch 14 Personen.
Die Ursache des Brandes vom Mittwochnachmittag in einem Einfamilienhaus in Arch ist geklärt.
Sie geht auf menschliches Verschulden zurück. Der Sachschaden beträgt mehrere 100'000 Franken.
Am Donnerstag (01.09.2016), um 06:30 Uhr, ist ein Holzunterstand am Hohrein vollständig niedergebrannt.
Eine Spaziergängerin wurde auf das Knistern des Feuers aufmerksam und alarmierte die Rettungskräfte.
In Kleinlützel kam es am Mittwochnachmittag zu einem Waldbrand.
Mehrere Feuerwehren rückten in das unwegsame und schwer zugängliche Gelände aus und konnten das Feuer schliesslich löschen.
In Arch ist am Mittwochnachmittag in einem Einfamilienhaus ein Brand ausgebrochen. Das Gebäude wurde komplett zerstört.
Eine Frau wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen.
Am Dienstag, 30. August 2016, musste die Feuerwehr Stützpunkt Schwyz an die Schmittenmattstrasse in Schwyz ausrücken.
Hausbewohner hatten um 20.15 Uhr im Untergeschoss eines Mehrfamilienhauses eine Rauchentwicklung festgestellt.
In der Nacht auf Mittwoch, 31. August 2016, ist die Asylunterkunft in Biberist vollständig niedergebrannt.
Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist derzeit noch nicht bekannt.
Am Montag (29.08.2016), um 19:30 Uhr, ist es an der Industriestrasse auf einem Firmengelände zu einer massiven Rauchentwicklung gekommen.
Der Sachschaden beträgt über hunderttausend Franken.
Am Dienstag (30.08.2016), zwischen 09:30 und 10:00 Uhr, ist es im Keller eines Mehrfamilienhaus an der Schönaustrasse zu einem Brand gekommen.
Dieser löschte sich selbst, da sich das Brandobjekt unter einem auslaufenden Wasserhahn befand.
In einem Mehrfamilienhaus in Gerlafingen kam es am Sonntagmittag zu einem Brand. Dabei entstand ein Gesamtschaden von mehreren 10‘000 Franken.
Verletzt wurde niemand. Als Brandursache steht ein fahrlässiger Umgang von zwei Kindern mit bengalischen Zündhölzern im Vordergrund.
Am frühen Montagmorgen (29.08.2016) hat es in einer Kleintierzuchtanlage in Neuhausen am Rheinfall gebrannt. Personen und Tiere wurden dabei keine verletzt.
Die Brandursache und die Höhe des entstandenen Sachschadens sind Gegenstand laufender Untersuchungen der Schaffhauser Polizei.
Am Samstagabend brannte in Pfaffnau ein Bauernhaus. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist bisher nicht bekannt.
Am Samstag, 27.8.2016, brannte in Pfaffnau, im Gebiet Tannbach, ein Bauernhaus. Verletzt wurde niemand.
In Nuglar-St. Pantaleon ist am Samstagnachmittag ein Lieferwagen vollständig ausgebrannt. Der Lenker konnte das Fahrzeug rechtzeitig verlassen, verletzt wurde niemand.
Am Samstag, 27. August 2016/16.10 Uhr, fuhr der Lenker eines Lieferwagens in Nuglar-St. Pantaleon auf der Liestalerstrasse in Richtung Gempen.
Nach dem Brand auf einem Balkon in Rickenbach b. Wil mussten am Samstagabend zwei Personen zur Kontrolle ins Spital gebracht werden.
Eine Bewohnerin bemerkte kurz vor 19 Uhr den brennenden Grill auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses an der Oberdorfstrasse und schlug Alarm. Die Feuerwehr Wil war rasch vor Ort und löschte den Brand.
In Lommiswil hat am späten Freitagabend der Fahrradunterstand bei der BLS-Haltestelle «Im Holz» gebrannt. Mutmasslicherweise dürften dafür Jugendliche verantwortlich sein, welche sich kurz vor dem Brand in diesem Bereich aufgehalten und dort einen Pyroartikel gezündet haben.
Am Freitagabend, 26. August 2016, kurz nach 23.20 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Solothurn die Meldung ein, dass Unbekannte in Lommiswil den Fahrradunterstand bei der BLS-Haltestelle «Im Holz» in Brand gesetzt haben.
Beim Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses in Uster ist am frühen Samstagmorgen (27.8.2016) ein Schaden in der Höhe von über zweihunderttausend Franken entstanden.
Verletzt wurde niemand.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.