Am Samstag, 8. Dezember 2018, kurz vor 01:30 Uhr, kam es in Winterthur zu einem Verkehrsunfall. Dabei fuhr ein Personenwagen gegen eine Lichtsignalanlage und einen Inselschutzpfosten.
Der Lenker oder die Lenkerin des Fahrzeuges entfernte sich vom Unfallort, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Die Polizei sucht Zeugen.
Ein 21 Jahre alter Fahrradfahrer traf am Donnerstagabend (06.12.) gegen 23.55 Uhr an der Unterführung in Verlängerung der Hauptstrasse auf einen Unbekannten, der ebenfalls ein Rad mit sich führte.
Der 21-Jährige wurde anschliessend bis kurz vor dem Ortseingang von dem Mann verfolgt und nach der Uhrzeit gefragt. Als er von seinem Fahrrad stieg, schlug der Kriminelle ihn mit einem Nageleisen und verletzte sein Opfer nicht unerheblich am Kopf.
Am Freitag, 7.12.2018 gegen 17:30 Uhr, überquerte eine 16jährige Kamenerin einen Fussgängerüberweg auf der Westicker Strasse.
Diesen Vorgang übersah augenscheinlich ein bislang unbekannter männlicher Fahrzeugführer, der zu diesem Zeitpunkt ebenfalls die Westicker Strasse mit einem schwarzen Pkw befuhr.
Auf dem Nachhauseweg vom Frankenthaler Weihnachtsmarkt am 07.12.2018 um 22:30 Uhr wird ein 45-jähriger Frankenthaler Opfer einer Körperverletzung.
Der unbekannte Täter stösst sein Opfer in der Rheinstrasse zunächst von hinten, sodass dieser vornüber zu Boden fällt. Anschliessend schlägt der Täter dem am Boden liegenden noch mit der Faust ins Gesicht.
In der Nacht zu Samstag (8. Dezember) haben Unbekannte auf der Stadtautobahn in Köln-Kalk aus einem fahrenden Fahrzeug heraus auf die Insassen eines VW Golf geschossen und den 21 Jahre alten Fahrer lebensgefährlich verletzt.
Sein 16 Jahre alter Beifahrer blieb unverletzt. Nach Angaben der beiden jungen Männer soll es sich bei dem flüchtigen Fahrzeug um eine weisse Mercedes A-Klasse handeln. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen.
Im Kreisel auf der Suhrentalstrasse in Hirschthal kam es gestern Abend zu einer Kollision zwischen zwei Automobilisten, wobei der eine Beteiligte seine Fahrt fortsetze.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am 23.07.18, 15.27 Uhr, betrat eine bislang unbekannte männliche Person den Bad Harzburger Getränkemarkt in der Mathildenhütte, sah sich um und verliess diesen nach Kauf einer Flasche Mineralwasser kurz darauf wieder.
Wenige Minuten später erschien eine bislang ebenfalls unbekannte weibliche Person im Aussenbereich des Marktes und lenkte die allein anwesende Verkäuferin ab.
Nach den ersten Erkenntnissen kam es auf der Strasse zu einem Streit zwischen zwei Jugendgruppen, in deren Verlauf zwei Jugendliche durch Stichverletzungen schwer verletzt wurden.
Die Mordkommission des Landeskriminalamtes (LKA 41) hat die Ermittlungen übernommen.
Am Donnerstag (6. Dezember 2018) gegen 7.30 Uhr sprach eine unbekannte Frau an der Strasse Mühsol aus einem Auto heraus drei Grundschulkinder an.
Die Kinder, zwei Mädchen und ein Junge, waren zu Fuss in Richtung der Strasse Kattenwald auf dem Weg zur Schule. Die Frau schenkte jedem Kind einen Nikolaus aus Schokolade. Anschliessend fuhr sie weiter.
Die Polizei hat heute eine 18-jährige Frau aus Mönchengladbach festgenommen, die sich gegen 14:00 Uhr mit dem Glas-Wasser-Trick Zugang zur Wohnung eines Seniorenehepaares (w 79 / m 73) in Mönchengladbach-Lürrip auf dem Gierthmühlenweg verschafft und Bargeld entwendet hatte.
Die Frau hatte angegeben, dass ihr schlecht sei und sie ein Glas Wasser benötige. Als ihr seitens der 79-jährigen Seniorin Wasser eingegossen worden war, fühlte sie sich spontan wieder besser und sie verliess fluchtartig die Wohnung.
Bei der Polizeistation Bensheim wurden seit Oktober 2018 bis zum heutigen Tag insgesamt 44 gleichgelagerte Straftaten wegen Sachbeschädigung an Fahrzeugen angezeigt.
Der Sachschaden wird insgesamt auf bislang zirka 70.000 bis 80.000 Euro geschätzt. Die Fahrzeuge wurden durch tiefe Kratzspuren mittels eines spitzen und festen Gegenstandes beschädigt.
Mit Bildern aus einer Überwachungskamera (siehe Anhang) fandet die Polizei nach einem unbekannten Räuber, der am vergangenen Mittwochmorgen (05.12.18) gegen 08.50 Uhr ein Geldinstitut im Göttinger Ortsteil Elliehausen überfallen hat.
Bei der Tat erbeutete der maskierte Unbekannte einen kleineren vierstelligen Geldbetrag.
Am Dienstagnachmittag (04.12., 15.45 Uhr) spielten zwei 9-jährige Mädchen in Rietberg (CK) in der Nähe eines Fahrradweges, der die Markenstrasse kreuzt.
Hier näherte sich den beiden Mädchen ein etwa 12 bis 14 Jahre alter Junge auf seinem Fahrrad. Dieser sprach die Kinder in akzentfreiem Hochdeutsch auf unangemessene Weise an. Anschliessend fuhr der Junge in Richtung Westerwieher Strasse davon.
Am Freitagmorgen, 07.12.2018, wurde die Polizei in Nienburg darüber informiert, dass gegen 09.00 Uhr ein 11-jähriges Mädchen von einem Unbekannten zum Mitkommen aufgefordert worden war.
Die gute Nachricht vorweg - das Mädchen hat toll reagiert, hatte das Angebot nach eigenen Angaben konsequent abgewiesen und war umgehend zu ihrer Schule in der Cretschmarstrasse zurückgekehrt. Hier offenbarte sie sich umgehend den Lehrern.
Der 44-jährige Stefan K. aus Niederkassel-Mondorf wird seit dem 06.12.2018 vermisst.
Er hatte seine Wohnung nahe der Mondorfer Hafenstrasse am frühen Morgen zu Fuss verlassen und war bis zum Abend nicht zurückgekehrt. Der 44-Jährige leidet an einer psychischen Erkrankung und ist auf Medikamente angewiesen, die er nicht bei sich hat.
Am Donnerstagabend hat ein Unbekannter auf dem Chlausermarkt in Thun einen Entreissediebstahl verübt. Er flüchtete mit der erbeuteten Tasche.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Die Polizei in Soltau fahndet aktuell intensiv nach dem zu einer mehrjährigen Haftstrafe rechtskräftig verurteilten Cedric Sagebiel.
Er wurde im Mai 2018 u.a. wegen mehrfachen Diebstahls sowie mehrfachem Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion rechtskräftig zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und neun Monaten verurteilt.
Am Ende des Osterweges, unmittelbar vor dem Fahrbahn-Damm der neuen Bundesstrasse 210, wurde eine grosse Menge alter Teppichboden entsorgt.
Nach Angaben des Meldenden dürfte der Müll in den ersten Tagen im Dezember dort entsorgt worden sein.
Die Polizei fahndet mit Fotos einer Überwachungskamera nach einem unbekannten Geldabheber.
Zuvor war einer Dortmunder Seniorin die Geldbörse mitsamt der EC Karte gestohlen worden.
Mit Bildern aus einer Überwachungskamera sucht die Polizei nach einem bislang unbekannten Mann.
Er steht im Verdacht, vom 20. bis 22.06.2018, mit einer verlorenen EC-Karte insgesamt fünf Abhebungen an Geldautomaten in Langenhagen vorgenommen zu haben.
Im Tatzeitraum vom 14.05. bis 18.05.2018 brachen bisher zwei unbekannte männliche Personen, insgesamt zweimal in eine private Kfz-Werkstatt / Abstellplatz für Fahrzeuge ein, die sich in den Lagerräumen des ehemaligen Sägewerkes in Sötenich (Landstrasse 204) befindet.
In den Hallen entwendeten sie unter anderem zum Teil hochwertiges Werkzeug mit einem Wert im unteren vierstelligen Bereich.
Die polizeilichen Ermittlungen zum Unfallgeschehen [Polizei.news berichtete] dauern an.
Es sind fünf Zeugen vernommen worden, die unter grosser Betroffenheit ihre Wahrnehmungen geschildert haben. Die Aussagen der Zeugen unterscheiden sich teilweise.
Am Freitagmorgen, 07.12.2018, gegen 05.00 Uhr, erhielt ein Taxifahrer in Stadthagen an der Oberntorstrasse von zwei junge Mädchen einen Fahrauftrag in Richtung Innenstadt.
Sie forderten den Fahrer auf, sie zum Kino an der Bahnhofstrasse zu fahren. Hier hielt der Taxifahrer an, um den Fahrpreis zu kassieren und erhielt unvermittelt einen heftigen Schlag gegen den Hinterkopf. Bei dem Versuch, sich umzudrehen, wurde dem 60-jährigen Opfer aus einer Spraydose ein "Duftspray" ins Gesicht gesprüht.
Auf dem Rückweg von einem Supermarkt ist am Donnerstag, gegen 18.45 Uhr, eine 26-jährige Frau aus Gladbeck überfallen worden.
Die junge Frau war mit ihrem acht Monate alten Kind auf der Mozartstrasse unterwegs. Als sie an einem kleinen Fussballplatz vorbeiging, wurde die 26-Jährige plötzlich von einem unbekannten Mann mit einem Messer bedroht. Er verlangte Bargeld und das Handy der Frau.
Eine unbekannte Täterschaft hat am frühen Freitagmorgen (7.12.2018) in Oetwil an der Limmat einen Mannschaftstransporter in Brand gesteckt.
Der Sachschaden beträgt rund 60‘000 Franken.
Die Bundespolizei sucht Zeugen, die Hinweise zu einem Vorfall am 29. Juni 2018 in der S12 von Windeck, Au nach Dattenfeld geben können. Dort haben die beiden abgebildeten Personen einem 67-jährigen Mitreisenden mehrfach ins Gesicht geschlagen.
Laut aktuellem Ermittlungsstand waren die zwei Männer "auf Krawall" aus, als sie am Freitagabend gegen 23:20 Uhr in die S12 stiegen. Sie sprachen zunächst eine Reisende an, die gegenüber dem späteren Opfer sass und den Kontakt ablehnte. Plötzlich schlugen die beiden tätowierten Männer auf den Mann aus Roth ein. Anschliessend verliessen sie die Bahn. Der Geschädigte begab sich in ärztliche Behandlung.
Die Kriminalpolizei Weimar bittet um Mithilfe. Bereits am 25. August 2018 wurde einem Mann am Nachmittag in einem Restaurant in Weimar die Geldbörse gestohlen.
Der Mann war nach dem Bezahlen noch einmal Austreten gegangen. Er stellte seinen Rollator vor der Toilette ab und legte seinen Rucksack darauf ab.
Am Donnerstagabend ist in Spiez ein Fussgänger von einem Auto gestreift und verletzt worden. Er musste ins Spital gebracht werden. Das Auto setzte die Fahrt fort. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Der Kantonspolizei Bern wurde am Donnerstag, 6. Dezember 2018, um 18.05 Uhr, ein Unfall in Spiez gemeldet.
Donnerstag, 06.12.2018, um 22.00 Uhr, ereignete sich an der Horburgstrasse 118 ein Selbstunfall.
Ein 35-Jähriger Personenwagenlenker fuhr von der Mauerstrasse her in Richtung Riehenring.
Am Mittwoch (05.12.2018) kam es in einem Frisörgeschäft in der Buchholzgalerie zu einem räuberischen Diebstahl.
Drei Frauen hatten gegen 19.20 Uhr das Geschäft im Untergeschoss betreten. Während eine der Frauen die Mitarbeiterin in ein Beratungsgespräch verwickelte, entnahm eine der anderen beiden hinter dem Kassentresen ein Elektrogerät und steckten es ein.
Ein bislang unbekannter Täter hat am Mittwochmittag (05.12.2018) gegen 13.45 Uhr einen 15-jährigen Schüler am Bahnhof Seckack offenbar mit Reizgas besprüht.
Nach bisherigem Ermittlungsstand wartete der Schüler am Bahnsteig auf seine S-Bahn und spuckte dort auf den Boden. Der unbekannte Mann geriet darüber offenbar derart in Rage, dass er ihm nach einer verbalen Auseinandersetzung unvermittelt Pfefferspray ins Gesicht sprühte.
Wie am Mittwoch berichtet, ist ein Pfauenpärchen immer wieder auf der Bundesstrasse 294 im Bereich Simmersfelder Kreuz unterwegs.
Bisher konnten die Tiere nicht eingefangen werden. Nach wie vor wird auch der Besitzer der Hühnervögel gesucht.
Bereits am Donnerstag, 22.11.2018, wird ein 12-jähriger Junge gegen 11:30 Uhr im Hofwiesenweg von einem bisher unbekannten Hund in sein linkes Knie gebissen.
Der 12-Jährige befindet sich auf dem Weg von seiner Schule nach Hause. Der Hund (unbekannte Rasse, ca. 50 cm hoch, weisses Fell) war zum Tatzeitpunkt nicht angeleint. Das Kind wird durch den Biss leicht verletzt.
Nach einer Körperverletzung sucht die Polizei Köln mit Bildern aus Überwachungskameras nach einem bislang unbekannten Mann.
Der Gesuchte steht im Verdacht, nach einem Fussballspiel im RheinEnergieSTADION am 5. Mai einen Kölner (44) mehrfach ins Gesicht geschlagen zu haben.
Am Donnerstagmittag (22. November) soll ein bisher unbekannter Mann am S-Bahnhaltepunkt Markt Indersdorf vor Schülern und Reisenden sein Geschlechtsteil entblösst haben.
Anschliessend stieg er in eine S-Bahn Richtung Dachau. Die Bundespolizeiinspektion München sucht im Auftrag der Staatsanwaltschaft München II mit Bildern aus der S-Bahnüberwachung nach dem Tatverdächtigen und bittet zudem, dass sich Zeugen melden.
Gestern Morgen kam es zu einer seitlichen Kollision zwischen einem Lastwagen und einem Auto.
Eine Fahrerin wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht. Die Kantonspolizei sucht Zeugen.
Mit einer gestohlenen Debitkarte hat am 13. September 2018 (Donnerstag, um 10.50 Uhr) ein noch unbekannter Mann versucht, an einem Geldautomaten einer Herner Bank an der Horsthauser Strasse 205 Geld abzuheben.
Der Versuch missglückte.
Ein bislang unbekannter Täter stach nach bisherigen Kenntnissen am Donnerstagmorgen, gegen 01:00 Uhr, in Rheinstetten unvermittelt auf einen 49-Jährigen ein.
Das Opfer begab sich im Anschluss selbständig, mit dem in seinem Körper steckenden Messer, in ein Krankenhaus.
Am Mittwoch, in der Zeit von 18.00 Uhr bis 21.00 Uhr, schlugen Unbekannte die Fensterscheibe eines Einfamilienhauses an der Strasse Im Heesfeld ein und drangen so gewaltsam in das Innere des Hauses ein.
Sie durchsuchten das Haus und durchwühlten Schränke und Schubladen. Anschliessend flüchteten die Täter mit Schmuck und Bargeld unerkannt.
Seit Mittwoch, 05.12.2018, 18:00 Uhr, wird der 86-jährige Rolf Friedrich SEXAUER aus Kronberg im Taunus vermisst.
Herr Sexauer, der Bewohner eines Altenstiftes in der Feldbergstrasse im Stadtteil Oberhöchstadt ist, wurde letztmalig gegen 17:00 Uhr in der Einrichtung gesehen.
Am 10.10.2018, zwischen 10:00 Uhr und 12:00 Uhr, wurde einer Frau in Gevelsberg von einer unbekannten Person die Geldbörse aus der Handtasche entwendet.
Im Portemonnaie befand sich unter anderem die EC-Karte der Geschädigten.
Die Polizei bittet um Unterstützung bei der Fahndung nach zwei unbekannten Frauen: Sie sollen in Castrop-Rauxel zuerst eine Seniorin bestohlen und dann mit deren EC-Karte Geld abgehoben haben.
Zur Tatzeit wurde der 67-jährigen Geschädigten die Geldbörse entwendet.
Ein 38-jähriger Mann hat am späten Mittwochnachmittag auf der Fahrt von Osnabrück nach Oldenburg eine 33-jährige Frau in der NordWestBahn (NWB) 82323 unsittlich berührt.
Die Geschädigte sass im ersten Waggon (zgl. Triebfahrzeug) rechts am Fenster auf einem Zweier-Sitz.
Am Mittwochabend kurz vor 22 Uhr kam es an der Fürstensteinerstrasse in Basel zu einem Verkehrsunfall.
Dabei wurde ein korrekt parkierter Toyota Yaris durch ein unbekanntes Fahrzeug massiv beschädigt.
Bei der Schaffhauser Polizei kümmern sich rund 210 Bedienstete um die Sicherheit der Bevölkerung. Neben der Überwachung der öffentlichen Ordnung übernimmt der Korps verschiedene Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger.
Unter dem Motto „schnell, freundlich, kompetent“ sind die Mitarbeitenden für die Sicherheit, Ruhe und Ordnung des Kantons zuständig. Die Polizistinnen und Polizisten setzen geltendes Recht durch und leisten dort Hilfe, wo sie benötigt wird.
Der Kommandant ist für die Führung des Korps zuständig. Ihm sind verschiedene Stabsabteilungen unterstellt, die für einen reibungslosen Ablauf der Polizeiarbeit im Kanton Schaffhausen sorgen. Aufgeteilt ist der Stab in folgende Bereiche: Kommunikation, Personelles und Recht.
Die Stabsabteilungen der Polizei im Kanton Schaffhausen
Der Bereich Kommunikation ist für die Medienarbeit der Schaffhauser Polizei zuständig. Die Mitarbeitenden informieren die Bevölkerung über polizeiliche Ereignisse und die Vorfälle im Kanton. Auch andere Aufgaben wie Präventionsarbeit oder Aktionen für Kinder gehören zu den Tätigkeiten dieser Abteilung.
Geht es um rechtliche Fragen, übernimmt der Rechtsdienst der Polizei im Kanton Schaffhausen. Die Bediensteten kümmern sich um sämtliche Rechtsfragen, die die öffentliche Sicherheit betreffen. Zudem ist die Abteilung für die Planung, Vorbereitung und Durchführung von Rechtsetzungsprojekten zuständig. Der Rechtsdienst unterstützt die Regierung in allen Rechtsfragen rund um die Polizeigesetzgebung.
Der Bereich Personelles übernimmt sämtliche Aufgaben rund um das Personal der Polizei im Kanton Schaffhausen. Die Personalentwicklung und die Personalplanung gehören ebenso wie die Mitarbeiterbeurteilung und die Stellenausschreibung zu den Aufgaben der Mitarbeitenden. Die Bediensteten dieser Abteilung unterstützen Führungskräfte in allen Personalfragen.
Die Regionalpolizei in Kanton Schaffhausen
Direkt vor Ort arbeiten die Bediensteten der Regionalpolizei. Insgesamt sind etwa 55 uniformierte Korpsangehörige unterwegs, die für die Einhaltung der öffentlichen Ordnung zuständig sind. Die Mitarbeitenden sind unverzüglich zur Stelle, wenn schnelles Handeln erforderlich ist. Es gibt Polizeistationen in Schaffhausen, Neuhausen am Rheinfall, Neunkirch, Thayingen und Stein am Rhein. Geht es um einen Einbruch, einen Unfall oder ein ähnliches Ereignis, das sofortiges Eingreifen erfordert, sind die Regionalpolizeien zur Stelle. Zu den Aufgaben gehören unter anderem die erste Aufnahme des Tatbestandes und die Betreuung der Beteiligten.
Die Sicherheitspolizei im Kanton Schaffhausen
Die Sicherheitspolizei kümmert sich um Fach- und Einsatzfragen und die Aus- und Weiterbildung der Bediensteten. Die Abteilung übernimmt Einsätze bei ausserordentlichen Lagen und Grossereignissen. Die Sicherheitspolizei teilt sich dazu in verschiedene Fachbereiche auf, die sich nach den Tätigkeiten unterscheiden:
Aus- und Weiterbildung
Zentrale Dienste
Einsatz und Planung
Instruktion
Die Aus- und Weiterbildung kümmert sich um den Kontakt zur Ostschweizer Polizeischule und die Betreuung der dortigen Polizeischüler. Auch die Weiterbildung des Korps obliegt diesem Fachbereich, ebenso wie die Entwicklung von Ausbildungskonzepten. Auch bei Abkommandierungen in andere Bereiche ist dieser Bereich involviert.
Die Zentralen Diensten übernehmen, wenn es um Waffen, Sprengstoff oder private Sicherheitsdienste geht. Auf bei Arrestanttransporten ist der Bereich zuständig.
Die Gruppe Einsatz & Planung übernimmt die operative Leitung bei Einsätzen und ist für das Lagezentrum zuständig. Von hier aus werden Schwerpunktpatrouillen und Spezialeinsätze geplant.
Die Instruktion kümmert sich unter anderem um das Training der Bediensteten und sorgt beispielsweise für regelmässiges Schiesstraining oder Selbstverteidigung.
Zusätzlich zu den genannten Bereichen gibt es eine Interventionseinheit, die bei besonderen Gefährdungslagen übernimmt. Die Mitarbeitenden sind speziell ausgebildet und übernehmen besondere Aufgaben innerhalb des Korps.
Die Verkehrspolizei der Kantonspolizei Schaffhausen
Bei der Verkehrspolizei in Schaffhausen sind rund 50 Mitarbeitende tätig. Die Korpsangehörigen sind für die Sicherheit auf den Strassen und Gewässern des Kantons zuständig.
Zwei Einsatzgruppen übernehmen die verkehrspolizeiliche Grundversorgung im Kanton. Die Kontrolle des Strassenverkehrs und die Planung besonderer Einsätze gehören zu den Aufgaben der Verkehrspolizei.
Die Spezialdienste innerhalb der Verkehrspolizei sind für den Schwerverkehr in der Schweiz verantwortlich. Unter anderem führen die Mitarbeitenden mobile Kontrollen durch und betreiben das Schwerverkehrskontrollzentrum beim Schaffhauser Güterbahnhof.
Die Mitarbeitenden setzen sich zudem für die Verkehrsinstruktion ein und schulen Kindergartenkinder und Schulkinder in puncto Verkehrssicherheit. Dabei gibt es neben dem theoretischen Unterricht zwei Verkehrsgärten in Schaffhausen und Neuhausen am Rheinfall, auf denen die Kinder praktische Erfahrungen unter Anleitung erwerben. Dazu kommen weitere praktische Übungen in den Gemeinden.
Geht es um Ordnungsbussen übernehmen die Bediensteten der Verkehrspolizei ebenfalls. Sie sind für die automatischen Verkehrsüberwachungsanlagen des Kantons zuständige und bearbeiten die Regelverstösse.
Die Wasserpolizei ist ebenfalls Teil der Verkehrspolizei. Die Korpsangehörigen übernehmen die Rettung und Bergung von Personen und Gegenständen auf den Gewässern des Kantons. Auch für die Durchsetzung wasserpolizeilicher Vorschriften sind die Bediensteten zuständig. In dem Bereich arbeiten Polizisten mit einer speziellen Ausbildung sowie Taucher und Bootsführer, die bei Bedarf angefordert werden. Die Schaffhauser Wasserpolizei verfügt über zwei professionell ausgestattete Einsatzboote.
Die Kriminalpolizei der Polizei Schaffhausen
Die Ermittlungen bei strafbaren Handlungen übernimmt die Kriminalpolizei. Die Bediensteten sind immer dann zuständig, wenn es sich um grosse und komplexe Fälle handelt. Zusätzlich unterstützt die Kriminalpolizei bei Bedarf auch andere Abteilungen.
Die Kriminalpolizei teilt sich in verschiedene Kommissariate auf:
Innenfahndung
Fahndung
Gewaltdelikte
Betäubungsmitteldelikte
Vermögensdelikte
Kriminaltechnik
Die Innenfahndung übernimmt die Fahndung und Suche nach vermissten und verdächtigen Personen. Zur Fahndung ausgeschriebenen Personen sucht das Kommissariat Fahndung. Zu den weiteren Aufgaben gehört auch die Überwachung verdächtiger Personen, Fahrzeugen oder Liegenschaften.
Das Kommissariat Gewaltdelikte ist bei Tötungsdelikten, Körperverletzungen oder anderen grösseren Vorfällen zuständig und übernimmt die Ermittlungen. Beim Kampf gegen illegalen Drogenhandel oder Heroinschmuggel wird das Kommissariat Betäubungsmitteldelikte tätig. Die Bediensteten sind auch im Kampf gegen neuartige Designerdrogen tätig.
Serienmässigen Einbruch, Betrugsfälle oder ähnliche Vorfälle bearbeitet das Kommissariat Vermögensdelikte. Auch bei Urkundenfälschung oder Betrugsfällen im Internetzahlungsverkehr schalten die Bediensteten sich ein.
Die Kriminaltechnik ist für die Spurensicherung und die Auswertung von Spuren zuständig. Erkennungsdienstliche Behandlungen wie das Nehmen von Fingerabdrücken ist ebenfalls Bestandteil der Arbeit dieses Kommissariats.
Nach Angaben der Polizei in Schaffhausen arbeiten die Korpsangehörigen der Kriminalpolizei vorwiegend in zivil. Wichtig für die Arbeit in diesem Bereich ist vor allem Durchsetzungsvermögen, das vor allem im Umgang mit gewaltbereiten Tätern gefragt ist. Bei traumatisierten Opfern sollten die Bediensteten sehr viel Fingerspitzengefühl beweisen.
Die Kommandodienste der Polizei Schaffhausen
Die Kommandodienste sorgen im Hintergrund dafür, dass die Polizeiarbeit im Kanton Schaffhausen reibungslos funktioniert. Unter anderem übernimmt dieser Bereich den Betrieb der Einsatz- und Verkehrsleitzentrale, die rund um die Uhr arbeitet. Auch die Verkehrsüberwachung und die Verkehrslenkung auf der Nationalstrasse A4 obliegt den Kommandodiensten. Die Technik und die Informatik der Polizei in Schaffhausen liegt in den Händen dieser Abteilung, auch das Sicherheitsfunknetz POLYCOM betreuen die Bediensteten. Als zentrale Administration erstellen die Kommandodienste Sach- und Fahrzeugfahndungen. Die Mitarbeitenden sind zudem für die Beschaffung, den Betrieb und den Unterhalt der Polizeifahrzeuge zuständig. Zudem obliegt die Uniformierung den Kommandodiensten ebenso wie die Beschaffung von Material und Ausrüstung. Auch das Fundbüro und einen Auskunfts- und Informationsschalter betreibt diese Abteilung. Das Rechnungsbüro der Kommandodienste ist für die Finanzen der Schaffhauser Polizei zuständig.
Die Sondergruppen der Polizei Schaffhausen
Bei der Schaffhauser Polizei gibt es verschiedene Sondergruppen, die besondere Aufgaben innerhalb des Korps übernehmen. Geht es um die Verhaftung gewalttätiger oder bewaffneter Personen, schaltet sich die Interventionseinheit ein. Die Bediensteten setzen den polizeilichen Auftrag auch unter hohen Anforderungen durch.
Zur Unterstützung der Interventionseinheit gibt es die Diensthundeführer, die beispielsweise bei der Suche nach vermissten Personen oder zum Aufspüren von Drogen gemeinsam mit ihren Hunden eingesetzt werden.
Auch die Wasserpolizei ist eine Sondergruppe der Schaffhauser Polizei, die sich um alle wasserpolizeilichen Belange im Kanton kümmert.
Die Ausbildung bei der Polizei im Kanton Schaffhausen
Die Ausbildung erfolgt an der Polizeischule Ostschweiz. Insgesamt dauert die Grundausbildung zwei Jahre. Zunächst absolvieren die Polizeischüler die einjährige Polizeischule, danach erfolgt dann ein Praxisjahr mit einer Tätigkeit als Polizist oder Polizistin.
Vor einer Bewerbung bei der Polizei im Kanton Schaffhausen ist ein Eignungstest notwendig. Der Test besteht aus einem sportlichen und einem theoretischen Teil. Wer den Test erfolgreich meistert, erhält ein Zertifikat, das eine Bewerbung bei der Polizei in Schaffhausen ermöglicht. Diese Bestätigung ist für zwei Jahre gültig. Bei Nichtbestehen des Eignungstests kann innerhalb eines Jahres ein weiterer Versuch unternommen werden. Danach ist nach einem nochmaligen Scheitern erst nach Ablauf von drei Jahren ein weiterer Eignungstest möglich.
Die Behörde wählt anhand der Bewerbungsunterlagen mögliche Anwärter aus und lädt zu einem Gruppen-Assessment ein. Anhand dieser Ergebnisse werden die geeigneten Bewerber ausgewählt. Die genauen Bedingungen für die Einstellung regelt die Polizei des Kantons im Personalgesetz und in der Personalverordnung.
Wissenswertes zum Kanton Schaffhausen
Der Kanton Schaffhausen hat rund 82’000 Einwohner. Die meisten Menschen leben im Hauptort Schaffhausen. Weitere grössere Orte sind Neuhausen am Rheinfall, Thayngen und Stein am Rhein. Wirtschaftlich ist Schaffhausen eng mit dem Nachbarkanton Zürich verbunden, zahlreiche bekannte Unternehmen haben sich in der Region angesiedelt. Mit dem Rheinfall bietet Schaffhausen eine der bekanntesten Touristenattraktionen der Schweiz. Zudem ist der Kanton das grösste Rebbaubegiet in der Deutschschweiz. Zahlreiche Weine entstehen in der Region.